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Vergangenes

Hier gibt es einen Rückblick auf einige unserer Veranstaltungen

Christmas Hole Weihnachtsmarkt

Am 1. Advent, den 27. November 2022, verwandelt sich das Rabbit Hole in einen einmalig-heimeligen Weihnachtsmarkt mit vielen unterschiedlichen Attraktionen und Verkaufsständen. Hier ist für jeden Weihnachtsfan etwas dabei: Gießharz-Schmuck aus eigener Herstellung (bunt glitzernd), Yoga-Kissen in schönen Mustern und gedeckten Farben und die Wunsch-Zeichnungen von Jesse Krauß
lassen jedes Herz höherschlagen. Schöne Geschenke findet man auch in der Spielwaren-Manufaktur, in Rosalie Charlottes Kleiderparadies und in Pats‘ Weihnachtsbutton-Fabrik.

In der „Kabine der Prophezeiungen“ können Sie sich wahlweise von unserer kartenlegenden Wahrsagerin oder der KI-gesteuerten Menschmaschine (FSK 18) die Zukunft vorhersagen lassen.

Gönnen Sie sich leckere Weihnachtsplätzchen, Glühwein oder eine heiße Schokolade mit Sahne in der Backe-Backe-Kuchen-Stube.

Am Abend erwartet Sie die Weihnachtsshow „Christmas Eve is coming Part II – Last Christmas“ mit Rosalie Linneweber (Spiel), Valentin Bukovskyy (Spiel) und Mira Kohli (Spiel & Gesang).

Der Eintritt ist frei.

Foto: Danny-Tristan Bombosch

Vitamin Dream & PCJFB
Live in concert

Vitamin Dream

Vitamin Dream, bestehend aus Tobi und Sophie, ist ein Electronica Duo aus  Gelsenkirchen. Mit der Symbiose aus irdischen Sounds und Einflüssen aus dem Weltall kreieren sie einen neuen einzigartigen Sound. Trippy Vibes mit analogen Synthesizerklängen und einer verträumten Frauenstimme bringen deinen Verstand auf eine Reise durch den Kosmos.

Parliament Cocktail Juice Friends Band – PCJFB

Entstanden in einer barmherzigen Zeit, irgendwo im Ruhrgebiet, zwischen Gertrudis Center und einem Wertstoffhof, angetrieben durch abgelaufene Medikamente.

Vitamin Dream & Band
Parliament Cocktail Juice Friends Band

Kafka Doppel-Abend

Ein Hungerkünstler
Szenische Lesung

„Ich würde mir auch, so wie ihr, den Bauch vollschlagen, aber ich habe die Speise, die mir schmeckt, nicht gefunden.“ Zu Beginn seiner Karriere besteht in der Öffentlichkeit ein reges Interesse an der Kunst des reisenden Hungernden – doch die Zeiten ändern sich und so wird der Künstler auch in seinem Zirkuskäfig bald vergessen sein.

Regie: Ulrich Penquitt & Jens Dornheim
Spiel: Jesse Krauß, Ulrich Penquitt, Jens Dornheim
Musik u. Technik: Danny-Tristan Bombosch
Kostüm: Angela Heid-Schilling
Bühne u. Requisite: Gesa Gröning

Gefördert von: Stiftung van Meeteren, Kulturcent MIR, SZENIALE; Volksbank Ruhr Mitte; kultur-leben e.V.

Ein Bericht für eine Akademie
Solo-Performance

Eingefangen für einen Zoo, verschleppt auf ein Schiff und einem Leben als Schauobjekt hinter Gittern entgegensehend, sucht der Affe Rotpeter nach einem Ausweg: Menschwerdung scheint Erfolg zu versprechen. Der Affe lernt Sprache, Gesten und Schnapstrinken und mäandert, angepasst in der Mitte der Gesellschaft, zwischen Freiheit, Normierung und eigenem Ursprung.  

Spiel: Markus Kiefer, Regie: Gabi Dauenhauer

DER GUTE DIEB (A GOOD THIEF)
von Conor McPherson
ein Tresen-Monodrama mit Live-Musik

Ein Ganove ist vor dem Gesetz oft leicht entlarvt, aber was, wenn wir gestehen müssten? Wir alle? Was plaudern wir im post-pandemischen Rausch aus, bei ein, zwei, drei zu viel? Und: wer macht das Ganze dann sauber?

only connect! präsentiert den einaktigen Monolog im stilvollen Bar-Ambiente. Unter Regie von Julie Stearns (USA) verleihen Johannes Ullrich (Spiel) und Alexander Kupsch (Live-Musik) in einem Maelstrom von Barfly-Melodien und einer schauspielerischen Solo- Performance der kleinen Verbrecher-Farce erschreckend (un)nahbares Leben in Zeiten post-pandemischen Theaters. only connect! zeigt: wir alle lügen, früher oder später.

Regie: Julie Stearns
Namenloser Kleinganove: Johannes Ullrich
Musik: Alexander Kupsch
Assistenz: Christina Binta

Rechte: Felix Bloch Erben

www.only-connect.de

Foto: Uwe Faltermeier
Foto: Uwe Faltermeier

…und in mir die Stadt. | Collage aus Wort, Bild und Klang

Dass ich es nicht lassen kann, bei offenem Fenster zu schlafen. Elektrische Bahnen rasen läutend durch meine Stube. Automobile gehen über mich hin. Eine Tür fällt zu. Irgendwo klirrt eine Scheibe herunter, ich höre ihre großen Scherben lachen, die kleinen Splitter kichern. Dann plötzlich dumpfer eingeschlossener Lärm von der anderen Seite, innen im Hause. Jemand steigt die Treppe. Kommt, kommt unaufhörlich. Ist da, ist lange da, geht vorbei. Und wieder die Straße. – Rainer Maria Rilke

In Wort, Bild und Klang werden Erzählungen verschlungen und führen das Publikum mit gelesenen Texten von Rilke, Poe und Baudelaire, ausgestellten Bildern des Wittener Künstlers Henrik Cohnen und neu interpretierten Liedern von Kraftwerk, The Pogues und Iggy Pop hinein in Reflexionen über das eigene Sein. Dabei wird die Stadt als Grundthema genutzt, um Assoziationsräume zur Spiegelung innerer Suchbewegungen zu öffnen.

Aspekte des städtischen Zusammenlebens, wie Einsamkeit in (der) Gesellschaft, Industrialisierung, Armut und dem Nichtverstehen des Fremden, werden untrennbar mit der Rauschhaftigkeit des Lebens und der Gewissheit der eigenen Sterblichkeit verknüpft. Auf den Spuren städtischer Flaneure, die sich am tiefen Wunsch entlang bewegen, dieser kollektiven Gewissheit mit der Suche nach Sinn- und Wahrhaftigkeit entgegentreten zu können.
Die Sehnsuchtsorte sind alte Bekannte: Jemanden zu finden, der ihnen gleicht; einen Raum zu erschließen, der ihnen Vertrautes ermöglicht. Ebenso angezogen wie abgestoßen von diesem Fluchtpunkt, gehen sie los. In der Hoffnung, am Ende die eigene Zerrissenheit zu befrieden und die Angst zu verlieren.

Wort: Dominik Hertrich und Elisa Reining
Bild: Henrik Cohnen
Klang und Konzept: Marcus Krieger
Dauer: ca. 60 Minuten

Projekt Y & Ensemble Fons: Viewpoint
Performance

In der Gesellschaft gibt es viele verschiedene Arten von Menschen. Der Raum, in dem ich mit verschiedenen Leuten war, kann als ein großer Raum als Gesellschaft oder als kleiner Raum als Privatzimmer betrachtet werden. Und ich werde ohne zu wissen von jemandem in diesem Raum beeinflusst oder ich beeinflusse jemanden. Wir sympathisieren mit Gemeinsamkeiten und erkennen Unterschiede an, und auf engem Raum, in einer Gesellschaft, leben wir von gegenseitiger Beeinflussung. Mit diesen kleinen und großen Einflüssen gestalten wir unsere Gesellschaft. Das ist ein wichtiges Element einer der vielen Arten, wie wir leben.

Diese Performance visualisiert und musikalisiert unsichtbare Tatsachen zusätzlich zu dem, was für unsere Augen eindimensional erscheint. Die Auswahl einer bestimmten Situation und Ihr Einfluss auf das Ergebnis dieser Auswahl sind für die Welt, in der wir leben, notwendig. Ob es positiv oder negativ ist, alles wird für unsere Gesellschaft benötigt.

Micha-El Goehre & Dirk Bernemann
Ein Prosit der Melancholie

Lesung

Es gibt mehr als nur Schwarz und Weiß. Es gibt auch noch sehr viel Grau dazwischen. Und mit Grau kennen sich Dirk Bernemann und Micha-El Goehre aus. Sei es der Nebel, der schwer über braunschwarzen Äckern ihrer Jugend in der ostwestfälischen Provinz liegt oder der Beton ihrer heutigen Heimatstädte Berlin und Essen. Auf dieses Grau schreiben sie die mattfarbenen Graffitis ihrer Geschichten und Texte. Sie erzählen von Exzess und Einsamkeit, den Morgen danach und den Clubnächten währenddessen, Punk und Kneipendunst, den Un- und Mitmenschen, vom Leben in der Stadt und der Zeit vor dem Tod auf dem Land.
Geschichten wie Songs von Nick Cave oder Joy Division, durchsetzt mit Melancholie und dem einen oder anderen (unsicherem) Gelächter.
Dirk Bernemann landete mit „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ einen Indiehit und hat seither zahlreiche Romane und Textbände veröffentlicht. Das aktuelle Werk „Schützenfest“ ist bei Heyne Hardcore erschienen.
Micha-El Goehre reist über Spoken word – Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. Seine Heavy metal – Romanreihe „Jungsmusik“ genießt Kultstatus. Zuletzt erschienen ist die Textsammlung „Wenn das Leben dir Limonade gibt, mach Zitronen draus“ im Satyr Verlag.

Blaues Rauschen Festival 2022

Dieses Festival für Digitale Soundexperimente, Elektronische Musik, Performance, Tanz und Installation lotet Möglichkeiten aus, die aktuelle technische Entwicklungen Künstler*innen und ihrem Publikum bieten. BLAUES RAUSCHEN findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt – an 4 Tagen und an 8 unterschiedlichen Spielorten im Ruhrgebiet. Am 27. September kommt blaues rauschen 2022 mit zwei Acts ins Rabbit Hole Theater:

Portrait XO – „WIRE“ // Angelo Repetto – „Into the unknown“

Tickets können online auf www.blauesrauschen.com reserviert werden.

Portrait XO – „WIRE“

Kürzlich auf der SXSW und in Kalifornien uraufgeführt, präsentiert Portrait XO „WIRE“ – KI-generierte audiovisuelle Werke, die ihre neueste Forschung im Bereich der kreativen KI zeigen. Als Teil ihrer Künstlerresidenz in der Factory Berlin x Sonar+D, die sie 2020 abschloss, arbeitete sie mit Dadabots zusammen, um eine Stunde ihrer Gesangsstimme mit einem benutzerdefinierten SampleRNN-Modell zu trainieren. Aus den 10 Stunden neuer Audiodaten, die durch maschinelles Lernen generiert wurden, entstand durch Experimente beim Songwriting und Produzieren ein neuer Prozess, den sie „neural vocal duet“ nennen.

Die Aufführung wird eine Reise durch die Art und Weise sein, wie Portrait XO Texte und Melodien mit ihrem anderen KI-generierten Ich gemeinsam schrieb, unterstützt durch eine von ihr erstellte Produktion, die die glitchy und morphenden Sounds unterstützt. Visuell tauchen wir in ihre Experimente ein, bei denen sie verschiedene KI-Modelle kombiniert, um Sounds und Text-zu-Bild-CLIP-gesteuertes VQGAN zu verwenden, um den latenten Raum für dynamische audiovisuelle Bilder zu manipulieren.

Angelo Repetto – „Into the unknown“

Angelo Repetto schrieb letztens, dass ihn die Pandemie gelehrt habe, ganz alleine mit sich selbst zu raven. Ob dies nun erfreulich oder traurig ist, sei mal dahingestellt, denn was dabei so an Schnipseln in Insta-Stories zu hören war, machte vor allem eines: Lust auf mehr. So freut es uns, Angelo mal wieder für ein bisschen länger als die obligaten 15 Sekunden Social Media Aufmerksamkeitsspanne erleben zu dürfen. Ob mit glitzernd weißer Bassgitarre im Piano-Lack-Look oder Maschinensets voller Wankelmut und Sprunghaftigkeit: Blaues Rauschen 2022 läd zur Angelo Repetto-Reise ein. Seine unberechenbare Sound-Ästhetik hat ihre Wurzeln im Wave, Acid und Krautrock und bildet das Fundament seiner Live-Performances. Zusammen mit seinen Maschinen nimmt er die Zuhörenden mit auf eine Reise in die unbekannten Galaxien der psychedelischen Musik – Into the unknown!

„Mein Herz gehört dir“-Tournee – Böhmer LIVE!

Kurzes Glück – langer Fall.

Er glaubte an das Gute im Menschen, hielt sich für den King of the Ring in „Container Love“ (theater glassbooth 2014), wurde altersweiser in „Willems Wilde Welt“ (2019). Doch nach Pandemie, Klimawandel und zuviel Gin fühlt sich der gescheiterte Schlagerbarde zerrüttet und zerrupft. Die Spirale dreht sich schneller und das Mithalten fällt schwer. Vielleicht will er es auch nicht mehr. Und so bringt Böhmer seine bisher wohl nachdenklichsten Songs auf die Bühne und mit ihnen auch die Traurigkeit – und die Hoffnung – eines entgrenzten Narren, der sich nichts sehnlicher wünscht als die Revolution der Liebe. Mit den Gassenhauern „Massentherapie“, „Es waren die Menschen“ und „Du hast mir gezeigt“.

Texte und Gesang: Böhmer
Musik: Danny Diamond
Management: Ezechiel Pankrist
Videos: BS-Films
Featuring Victoria Vox
Eine Produktion von Ezechiel Pankrist Management

Gefördert von

Mittel aus der Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“

PANDEMONIUM

„Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.“ Am 18.03.2020 appelliert Angela Merkel in einer Fernsehansprache an die Disziplin der Bevölkerung. Damals waren die Straßen leer, Klopapier und Nudeln wurden gehamstert, aus den Fenstern das Steigerlied gesungen und Krankenhauspersonal beklatscht. Die Tageschau erreichte Einschaltquoten wie sonst nur der Fußball, der plötzlich ruhte.

Jens Dornheim und Dominik Hertrich (theater glassbooth), Dirk Gerigk und Stefan Bahl (bs-films) sind im April 2020, im ersten Lockdown, auf die Straße gegangen. Sie haben mit Menschen gesprochen, Einsendungen selbst aufgenommener Clips erhalten, im „stillen Kämmerlein“ Spielfilmszenen gedreht und versucht, die Meinungen, Sorgen, Unsicherheiten und Emotionen der Menschen in einem Werk zusammenzufassen und auszudrücken.

Entstanden ist „Pandemonium“, ein Film, der heute wie eine Zeitreise wirkt, zu den Anfängen der Pandemie; einem Ereignis, das uns noch über Jahre beschäftigen wird. Nahmen Sie es (auch) ernst? Und wo ist Mutti, wenn man sie dringend braucht?

Eine Produktion von theater glassbooth und bs-films

Schauspiel: Dominik Hertrich
Idee: Jens Dornheim & Dominik Hertrich
Konzept: Dirk Gerigk
Kamera: Stefan Bahl & Dirk Gerigk / Schnitt: Dirk Gerigk
Musik: afp & Dangerboy
Special Apperance: Salomé Berger
Regie: Jens Dornheim

Hoppla Apokalyptiko 2020 ff.

Am Tag danach. 7.984.826.667 Menschheitskapseln. Reißende Predigten, nachdenkliche Sprüche mit Bildern, Internetzfetzen aus dem Amok-Wahn des Social Media-Zeitalters. „Ich weiß immer noch nicht, warum sie so hassen. Aber drei Jahre lang hatte ich Rosen.“ – ein düster-melancholischer Abgesang auf die jüngere Menschheitsgeschichte.

Spiel: Mirka Ritter, alternierend Rosalie Linneweber
Regie: Dominik Hertrich

Gefördert von

Rabbit Hole Theater Sommerfest

Enter the Rabbit Hole zu unserem außerordentlichen Sommerfest – drinnen und draußen! Drei Tage lang verwöhnen wir euch mit Performances, Theater, Lesungen, Musik und kalten Getränken. Gönnt euch unsere Spezial-Cocktails (Director‘s Cut, Black Out, Ausbeutung) und das bunte Line-Up mit Christian Freund (Ausschnitte aus „Der Brotladen“ nach Bertolt Brecht), Bukovskyy (Fantasy-Lesung), Gruppe Moment Kollektiv (Musik & zeitgenössischer Tanz), Tommy testet (Impro-Show), Duo Schabernackus (Witze der Verzweiflung), Rosalie Linneweber (Tanz mit dem Teufel im Leben sterben), Danny-Tristan Bombosch (Piano-Solo), Markus Behr (Roman-Lesung „Vaterschaftstest“), Maren Montauk (Singer-Songwriter & Performerin), Böhmer (Liedermacher), Jens Dornheim (Deutsche Synchro-Granaten) und vielen mehr. In der Rabbit Hole Charity-Losbude und der interaktiven Impro-Show „Spielen oder Pflicht“ gibt es Rares zu gewinnen: Kuchen, peinliche Fotos, Theaterpreise, die es nicht im Supermarkt zu kaufen gibt und eine Menge Spaß. Walk in as you like – Reservierungen (follow@rabbithole-theater.de) sind erwünscht, aber nicht notwendig. Kommt vorbei!

05.08.
16 h: Tombola der Fantasie
18 h: Rosalie Linneweber_“Tanz mit dem Teufel im Leben sterben“
19 h: Markus Behr_Roman-Lesung „Vaterschaftstest“
20 h: Maren Montauk & David Schwarz_“Peace Songs“
21 h: Jens Dornheim_“Deutsche Synchro-Granaten“

06.08.
12 h: Tombola der Fantasie
14 h: Jesse Krauß_Live-Zeichnungen
15 h: Danny-Tristan Bombosch_ „Piano: Neo-Klassik & Minimalismus“
16 h: Christian Sommer_“Deine Liebe: Seine größten Hits“
17 h: Everything I Lost_Akustik-Rock und Metal
18 h: Christian Freund_“Der Brotladen“ nach Bertolt Brecht
20 h: Gruppe Moment Kollektiv_“Teilmenge“ akustische Musik & Tanz – contemporary performance
21 h: Tommy testet_Impro-Show

07.08.

13 h: Tombola der Fantasie
15 h: Duo Schabernackus_“Witze der Verzweiflung“
16 h: Christian Freund & Jens Dornheim_“Biergarten des Wissens“
17 h: Jesse Krauß_Live-Zeichnungen
18 h: Böhmer & Danny Diamond: „Mein Herz gehört dir“ Liederabend
19 h: Bukovskyy_“Down the Rabbit Hole“ Fantasy-Lesung
20 h: KAIN42_Multi-Instrumentalist

Lampenfieber – jetzt mal in echt 

Der Schauspieler hat sein Abendwerk getan. Nun sitzt er in seiner Garderobe… gemeinsam mit seinen Zuschauern. Und zwischen Kostüm und Schminke plaudert er aus dem Nähkästchen: Von den Splittern der Bretter, die die Welt bedeuten. Über Texthänger, Pleiten und Pannen, Schein und Sein und die großen Heldinnen und Helden seines Metiers – Rühmann, Gerd Fröbe, Peter Ustinov, Zarah Leander…
Anekdotenreich und humorvoll, mit viel Liebe, Respekt und Biss zerlegt er das Show-Business, das like no Business ist.

Text & Spiel: Markus Veith
Regie: Tony Glaser
Illustration: Christian Turk

www.veithstanz.de

community! – Das freie Theaterformat zum Mitmachen.
Season 1: Fantasie

Bewährungsprobe

Nach fünf Jahren im Theaterknast ist Willi auf Bewährung und auf dem Weg zu seiner Familie. Zuhause angekommen, muss er feststellen, dass ihm seine nutzlosen Angehörigen Chantal und Jean-Luc weder Bier noch Brot und erst recht keinen Schlafplatz anbieten können. Entsetzlich. Die Situation droht zu eskalieren. Doch Chantal plant schon den nächsten Bruch… Werden sich Willi und Jean-Luc auf das dubiose Spiel einlassen?

„Bewährungsprobe“ ist das erste Stück aus der Reihe „theater glassbooth community!“, dem freien Theaterformat zum Mitmachen. In zehn Probentagen wurde mit den Teilnehmenden der „community!“ ein Theaterstück erdacht, entwickelt und geprobt. Mit „Bewährungsprobe“ ist ein humorvoller und überraschender Kurzabend entstanden, der mit einem Augenzwinkern auf Theater-Klischees blickt und im nächsten Atemzug sehr berührbare Momente bietet. Die Uraufführung der „Bewährungsprobe“ fand am 06. Mai statt – nun wagen sich Willi, Chantal und Jean-Luc erneut in den „Theaterknast“…


Spiel: Valentin Bukovskyy, Sofia Giannou, Thomas Krause
Regie: Dominik Hertrich
Text: Ensemble

JOHNNY SINGS CASH

„Sometimes I am two people. Johnny is the nice one. Cash causes all the trouble. They fight!“

Nach unzähligen Bandprojekten, besinnt sich Johnny aka Ralph Beulshausen auf das Wesentliche: Auf den Mann in Schwarz und seine Gitarre.

Stripped-down wie auf Cashs American Recordings entsteht bei seinen Live-Performances eine ganz besondere Reibung. Gentleman oder Troublemaker? Zwei Seelen in Johnnys Brust, die im Publikum Funken schlagen. Friction, Baby!

Angereichert wird die One Man Show mit Ausflügen in benachbarte Genres wie Bluegrass, Rock’n Roll und
Blues. Pop-Perlen der letzten 100 Jahre werden neu interpretiert, um ein markantes Greatest Hits-Programm
abzurunden, das Herz und Hüfte bewegt zurücklässt.

Mama – eine Szene von Wolfram Lotz

Das junge Kollektiv “Büro für Zeitverschwendung” zeigt den unkonventionellen Kurzabend mit Kneipen-get-together. In einer Szene rollen sich Kindheit und Erwachsenwerden aus, mit einem leicht ironischen Blick auf Gefühle von Stolz und Minderwertigkeit in den Augen der eigenen Eltern. Für alle mit oder ohne ungelösten Ödipus-Konflikten, Mutter-Kind-Dyaden-Interessierte und sonstige Familienfreunde.

Regie: Dante Nicolai Lümmen
Spiel: Dominik Hertrich / Tanja Kleine
Kostüm/Bühne: Sarah Meischein
Dramaturgie: Charlie Geitlinger

Ein Doppelabend mit der Gruppe Moment


Workshop und Abschlussperformance: „Crossmind“

Ein offener Workshop, der Musik & Tanz, Kulturen und Generationen verbindet. Das Ensemble und die Teilnehmer*innen erarbeiten eine gemeinsame Aufführung. (Anmeldung und Infos: http://www.gruppemoment.de/project/crossmind/)

Die Kooperationspartner möchten in diesen Zeiten einen Impuls geben für menschliche Kooperation und gemeinschaftliche Handlung zwischen Kulturen und Generationen.

Mit dem Fokus auf ständigem Austausch zwischen Perspektiven, Ideen und Menschen entsteht durch gegenseitiges Zuhören und musikalisches Handeln neben dem Bühnenstück selbst eine lebendige Gemeinschaft, die Talente und Persönlichkeiten miteinander verbindet.

Laborbegegnungen #11: „Dagegen“
20:15 – 21:00 Uhr

Seit 2017 besteht die Reihe „Laborbegegnungen“ mit unterschiedlichen Gästen und Besetzungen der Gruppe Moment. Das Kollektiv entwickelt in dieser Reihe ein Miteinander von Klang, Bewegung, Improvisation, es entsteht in jeder Episode ein „rohgeschliffener Diamant“ an Musik- und Tanztheater. „Dagegen“ beschäftigt sich mit Formen in Natur, Kultur und Gesellschaft, die sich durch Fraktale ergeben – Gegenspieler, Gegenüber, Geteiltes, Gepaartes.

http://www.gruppemoment.de/project/laborbegegnungen-de/
https://www.facebook.com/Gruppe-Moment-617029651962995, https://www.instagram.com/gruppemomentkollektiv/?hl=de

Klarinette, Saxophon, Elektronik: Sebastian R. A. Wendt
Kontrabass: Daniela Petry
Percussion: Norman Jankowski
Tanz/Performance: 3 Überraschungsgäste!

Gefördert von

„Ensembleförderung“ des Landes NRW

Hoppla Apokalyptiko 2020 ff.
Ein Krisenstück von DispoDispo!

Der letzte Weltuntergang wurde für den 21. Dezember 2012 vorausgesagt. Der Maya-Kalender endet, die Götter kehren zurück. Passiert ist nichts, was nicht ohnehin jeden Tag geschieht. Scheinbar. Denn während einige gutgläubige Individuen abgeholt wurden, leben Andere in ihrer eigenen Matrix weiter.

Wir laden Sie ein, sich für eine Stunde mit uns einzuschließen, um mit reißenden Predigten, nachdenklichen Sprüchen mit Bildern und einem unsichtbaren Feind an der Menschheitskapsel zu basteln. Bitte unterschätzen Sie nicht die Leere, die Ihre Abwesenheit hinterlassen würde.

Spiel: Mirka Ritter
Regie: Dominik Hertrich

Gefördert von

Requiem für

von: Larissa Bischoff, Christian Freund und Elisa Reining

Spiel: Elisa Reining

„Liebe Peggy, letzte Nacht lag ich im Bett und konnte nicht schlafen. Ich lag auf dem Bauch und habe mein Herz gespürt. Ich hab mich da so reingesteigert, dass ich mich bald auf den Rücken legen musste. Ich konnte das nicht aushalten, diesen Rhythmus, diesen Puls. Ich musste immer daran denken, wie wir damals in der Schule ein Schweineherz seziert haben. Ich habe nur auf diesen Klotz Fleisch geglotzt und konnte es nicht glauben. Ich fand das verrückt. Da teilen wir das Leben in klare Abschnitte ein, die wir meinen zu begreifen- Tag und Nacht, Jahr nach Jahr, vor dem Schlafengehen und nach dem Schlafengehen. Aber das Herz, das schlägt durch. Daran ist nicht zu rütteln. Keine Pause. Wie auch. Da muss man sich nicht wundern, wenn es dann mal aufhört.“

Tagebuchschreibend versucht Noel, das Wesen der Dinge und ihren Zusammenhang zu begreifen. Irgendwo zwischen leisen Beobachtungen und lauten Fragen entsteht ein Solo über das Lebendigsein und das Verschwinden; ein Versuch, das Leben festzuhalten und ohne Angst wieder loszulassen.

„Eine Frage, Peggy: Weißt du, wo Vögel schlafen? Ich nicht. Natürlich könnte ich das jetzt googeln. Aber es gibt Dinge, die will man nicht googeln, die will man erleben. Ich schreibe dir, wenn ich den ersten schlafenden Vogel gesehen hab!“

Gefördert von

only connect! zu Gast im Rabbit Hole Theater mit

Oleanna – Ein Machtspiel
von David Mamet

Dozent John steht kurz vor seiner Revision zur Professur durch das Berfungsskommittee der Universität. Als die verunsicherte Studentin Carol jedoch sein Büro betritt, um Hilfe beim Verständnis von Vorlesungsinhalten zu bekommen, gerät seine akademische Welt aus den Fugen.

only connect! rückt mit der Produktion von David Mamets Oleanna die Frage in den Vordergrund, wie genau sich das sogenannte #mansplaining manifestiert. Wie kommuniziert #Mann, wie #Frau? Wer hat #Recht und kann man das eigentlich immer so genau sagen?

Regie: Julie Sterns
Spiel: Aless Wiesemann, Alexander Kupsch

Deutsch von Bern Samland, Rechte erworben bei Jussenhoven & Fischer, Theater und Medien.

„Mein Herz gehört dir“-Tournee – Böhmer LIVE!

Kurzes Glück – langer Fall.

Er glaubte an das Gute im Menschen, hielt sich für den King of the Ring in „Container Love“ (theater glassbooth 2014), wurde altersweiser in „Willems Wilde Welt“ (2019). Doch nach Pandemie, Klimawandel und zuviel Gin fühlt sich der gescheiterte Schlagerbarde zerrüttet und zerrupft. Die Spirale dreht sich schneller und Mithalten fällt schwer. Vielleicht will er es auch nicht mehr. Und so bringt Böhmer seine bisher wohl nachdenklichsten Songs auf die Bühne und mit ihnen auch die Traurigkeit – und die Hoffnung – eines entgrenzten Narren, der sich nichts sehnlicher wünscht als die Revolution der Liebe. Mit den Gassenhauern „Massentherapie“, „Es waren die Menschen“ und „Du hast mir gezeigt“.

Texte und Gesang: Böhmer
Musik: Danny Diamond
Videos: bs-Films

Eine Produktion von Ezechiel Pankrist Management

BOEHMER PLAKAT FINAL

Gefördert von

Mittel aus der Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“

DispoDispo! liest… START CRYING YOUR HEARTS OUT

Menschen heulen – schon immer. Ganze 70 Liter salzige Flüssigkeit vergießen wir durchschnittlich in unserem Leben, das sind 4,2 Millionen Tränen. Sinn und Zweck sind nicht komplett erforscht, aber klar ist: Weinen erleichtert, erweckt Mitgefühl und lässt sich sogar als Strategie einsetzen. Weinen war lange Zeit Privatsache und erlebt eine neue Renaissance in der medialen Öffentlichkeit. Zeit für eine Anleitung zur kollektiven Flennerei. Mit Texten und reichlich Taschentüchern ausgestattet gehen Larissa Bischoff und Elisa Reining der Frage nach, warum viele Männer so selten weinen, woran man Krokodilstränen erkennt und zu welchen Liedern es sich am besten schluchzen lässt.

Von und mit: Larissa Bischoff und Elisa Reining

Grafik: Larissa Bischoff

Gefördert von

DispoDispo! liest… KREATUR

Eine musikalisch-sprachliche Collage zur Frage, wie das Schöne stark und das Zerbrechliche geschützt sein kann, wie wir als Erschaffene erschaffen können und wie Abgründe gehütet werden müssen, wie wir zerstören ohne zu verwüsten und uns ausliefern ohne einander zu verlassen.

Mit Texten von Barbara Köhler, Kae Tempest und Rainer Maria Rilke.

Schauspiel: Katharina Abel
Musik: Wolfgang Völkl
Regie/Konzept: Eva Zitta

„Denk dir ein Vakuum,
eine endlose, reglose Schwärze.
Frieden
Oder das Fehlen, zumindest,
von Grauen.
Jetzt,
in diesem gigantischen Raum,
sieh den Lichtpunkt in der hintersten Ecke,
golden wie der Totenschrein des Pharaos.
Folge diesem Licht mit deinen müden Augen.
Es war ein langer Tag, ich weiß, doch schau –
sieh nur, es flackert
und tost heran zu voller Größe,
füllt den ganzen Rahmen.
Was für ein Feuer, unerträglich majestätisch.“

(Kae Tempest, Let Them Eat Chaos)

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DispoDispo! liest… …und in mir die Stadt

Dass ich es nicht lassen kann, bei offenem Fenster zu schlafen. Elektrische Bahnen rasen läutend durch meine Stube. Automobile gehen über mich hin. Eine Tür fällt zu. Irgendwo klirrt eine Scheibe herunter, ich höre ihre großen Scherben lachen, die kleinen Splitter kichern. Dann plötzlich dumpfer eingeschlossener Lärm von der anderen Seite, innen im Hause. Jemand steigt die Treppe. Kommt, kommt unaufhörlich. Ist da, ist lange da, geht vorbei. Und wieder die Straße. (Rainer Maria Rilke)

Collage aus Wort, Bild und Ton

Mit Texten von Edgar Allan Poe, Rainer Maria Rilke und Charles Baudelaire

Wort: Dominik Hertrich und Elisa Reining
Bild: Henrik Cohnen
Ton/Konzept: Marcus Krieger

Bild: Henrik Cohnen

Gefördert von

Expand the Box – Possibility Management

Seminar: EXPAND THE BOX

Zeit für einen inneren Tapetenwechsel? „Expand the Box“ ist ein außergewöhnliches 3-tägiges Lernfeld, in dem du dein Denken und Handeln erforschen und verändern kannst. Durch bewusstes Experimentieren und Üben erschaffen wir gemeinsam neue Möglichkeiten und verlassen die angenehme Komfortzone unserer bekannten Meinungen und Sichtweisen über uns und die Welt. Ausgestattet mit neuen inneren Landkarten und Werkzeugen betreten wir unbekanntes Terrain und lernen, anders mit uns und unseren Mitmenschen in Verbindung zu sein.

Weitere Infos zum Training: www.evazitta.de/coaching/angebote
Trainerinnen:
Eva Zitta (www.evazitta.de)
Lisa Kuchenmeister (www.lebe-leichtigkeit.de)

Infos: kontakt@evazitta.de

OPEN AIR Essener Kultursommer in der DUBOIS ARENA!
Eine Sommernacht. Ein Stück mit Musik.

von David Greig / Gordon McIntyre

„Du und ich, wir leben nicht glücklich bis ans Ende unserer Tage, und dieses Schiff segelt nicht in den Sonnenuntergang. Ist das klar?“

Helena und Bob treffen sich in einer Bar – sie erfolgreiche Scheidungsanwältin, er Kleinganove mit Hang zu Dostojewski. Für beide scheint das Leben gerade keine erfreulichen Überraschungen bereit zu halten, als sie – mehr aus Verdrossenheit denn aus Leidenschaft – die Abzweigung zu einem One-Night-Stand nehmen. Nach dem eher enttäuschenden Ergebnis schickt sie ihn in die Nacht und damit ins Ende der Geschichte – wenn das Schicksal da nicht ein unerwartetes Wiedersehen für die beiden geplant hätte. In absurd desolatem Zustand treffen sich die beiden am Fuße einer Kirchentreppe wieder: Helena im vollgekotzten Brautjungfernkleid, Bob mit 15.000 Pfund für Diebesgut in seiner Tasche, die er verzweifelt versucht loszuwerden. Der ideale Startpunkt für eine schräge Abenteuerfahrt durch eine magisch-verdrehte Mittsommernacht, in der sie literweise Alkohol auf den Straßen Edinburghs trinken, bündelweise Geld verschenken, für Bob die Gitarre seiner Träume kaufen und in einem japanischen Bondage-Club zu esoterischen Erkenntnissen kommen. Und vielleicht, ganz vielleicht, ist es auch der Anfang einer Liebesgeschichte fürs 21. Jahrhundert.

Produktion: DispoDispo!
Es spielen: Elisa Reining, Dominik Hertrich
Regie: Eva Zitta
Musik: Marcus Krieger
Bühne / Kostüm: Frederike Marsha Coors, Eva Craig

1-Plakat-Eine-Sommernacht

„Eine Sommernacht“ wurde im Programm Kultursommer 2021
durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

DispoDispo! liest… Draußen vor der Tür / Das Pamphlet

nach Wolfgang Borchert / Christian Freund und Dominik Hertrich

Hören Sie? Dann ist es gut. Wenn Sie hören.
Ich will Ihnen nämlich meinen Traum erzählen.
Den Traum träume ich jede Nacht.
Dann wache ich auf (…)
Ulkig, nicht?
Und dann kann ich nicht wieder einschlafen. (W. Borchert)
/
Ode an den Gewaltmarsch
Ein Hund bellt, voll Freude.
Wir sind Freunde.
Es ist Krieg.
Und ich reise zum Mond.
Der General hat befohlen ihn abzuschalten.
Resonanzphänomen. (C.Freund / D. Hertrich)

Draussen-vor-der-Tuer_Das-Pamphlet

Gefördert von

Rabbit Hole Theater Eröffnungsfeier

Am 17. und 18. Juli 2021 öffnete das Rabbit Hole Theater (damals unter dem Namen AmVieh-Theater) zum ersten Mal seine Pforten. An beiden Tagen konnten Gäste kostenlos der Eröffnungs-Performance beiwohnen.

Das Team des Rabbit Hole Theater hat sich über zahlreiche Besuche und Unterstützungen sehr gefreut!