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Programm 06/23 – 11/23

Das aktuelle Programm im Rabbit Hole Theater

BLAUES RAUSCHEN 2023
Sound Ecologies Part 2 – LOURETTA | TOMOKO SAUVAGE | LOUFR

Freitag, 09. Juni, 20 Uhr

BLAUES RAUSCHEN erforscht die Beziehung zwischen der digitalen und analogen Welt sowie die Verschiebung von Grenzen und Konventionen mit künstlerischen Mitteln. Das Live-Format des Festivals bietet dem Publikum eine Plattform, um abstrakte Kunst sinnlich zu erleben und ermutigt es, sich kritisch und offen mit den Vorstellungen auseinanderzusetzen. Das Festival trägt zur kulturellen Vielfalt des Ruhrgebiets bei und zeigt in seiner Programmauswahl verschiedene künstlerische Ausdrucksformen, welche die Verschmelzungen und Reibungen zwischen dem Digitalen und dem Analogen aufzeigen.

LOURETTA: Live-Looping
Rabbit Hole Theater, Viehofer Platz 19
Live-Looping zwischen „self-made analog-pattern visuals“, Ambient und Downtempo electronica erwartet uns, wenn Louretta bei Blaues Rauschen die Bühne betritt. Was sich mit Saiteninstrumenten und anderen Instrumenten anstellen lässt, außer darauf konventionell zu spielen, dieser Gedanke fasziniert die Multi-Instrumentalistin und Sängerin aus Düsseldorf. Sie ist eine Klangforscherin. Ihre Songs entstehen in einem Zusammenspiel aus Klängen akustischer Instrumente und elektronisch erzeugten Klängen. Generative Zufälligkeit trifft auf geordnete Songstrukturen. So setzt die Musikerin live verschiedene Looping-Techniken ein, beispielsweise Scripted Looping in Ableton, Tape-Loops, Vocal-Effektprozessoren oder ein Sample-Pedal.

TOMOKO SAUVAGE: Waterbowls
Neue Musik Zentrale, Viehofer Platz 18
Tomoko Sauvage (JP/FR) hat ein einzigartiges elektroakustisches Instrument Waterbowls entwickelt, das Wasser, Hydrophone (Unterwassermikrofone) und Porzellan- und Glasschalen kombiniert. Zufällige Perkussion mit Wassertropfen, hydrophonische Rückkopplungen, die durch von Hand gewellte Wasserwellen gesteuert werden, und poröse Terrakotta, die singende Blasen in der Flüssigkeit erzeugt, sind einige ihrer Techniken, die skulpturale und flüssige Klangfarben erzeugen. Ihre musikalischen Experimente basieren auf einer Live-Performance-Praxis, die Improvisation und Interaktion mit der Umgebung untersucht. In ihren Arbeiten ergänzt Sauvage Ur-Elemente um Technologie und belebt sie durch rituelle aber spielerische Gesten. Sie kontempliert das Materielle und das Immaterielle, stimmt es ab und verbindet sich mit ihrem Material, wobei sie ein fragiles Gleichgewicht zwischen Zufall und Beherrschung aufrechterhält.

LOUFR: Isolated Point
Rabbit Hole Theater, Viehofer Platz 19
,,I can still sense flowers in my mind‘‘ tönt eine sanft-verzerrte Stimme, während spannungssteigernde Drones in warme elektronische Tropfen übergehen und uns wohlwollend in den Song flowers mitnehmen. Ein Mitnehmen in die vielfältigen Atmosphären, die LOUFR in seinem neuen Album Isolated Point kreiert. Isolated Point ist das zweite Album des polnischen Komponisten Piotr Bednarczyk aka LOUFR und seine erste Veröffentlichung beim Label Digital in Berlin. Mit Elementen aus Clubmusik, IDM, Vokalmanipulation und Noise fügt er allem, was eindeutig scheint, eine Prise Unwirklichkeit hinzu. Diese Mehrdeutigkeit ist tief in Bednarczyks Arbeitsprozess verwurzelt, bei dem er akustische Klänge wie die von Streichinstrumenten sowie die menschliche Stimme als Ausgangspunkt für rigorose Abstraktionen und subtile Dekonstruktionsakte verwendet. So changiert Bednarczyks Sound zwischen Hoffnung und Ambiguität mal Richtung Zukunft, mal Richtung Dystopie: Eine Bewegung zwischen abstrakter Komposition, digital mutierten persönlichen Gedanken und experimenteller Clubmusik.

Tickets:
https://blaues-rauschen.ticket.io/xfnka7sm/
Festival Blaues Rauschen 2023:
https://blauesrauschen.de/


Want you in my Soul

Samstag, 10. Juni, 19 Uhr
Sonntag, 11. Juni, 17 Uhr

Caroline Kliese und Helen Pomplun setzen sich in diesem theaterpädagogischen Prozess (Anleitung: Rosalie Linneweber) mit dem Thema „Schönheit“ auseinander.

Wer sagt uns, was schön ist und was nicht? Was ist Schönheit für mich? Wo können wir sie finden? Zwei junge Frauen, auf den Pfaden der Schönheit, bewegen sich zwischen Polen der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Aus Literaturrecherche und Straßeninterviews, Diskussionen und Gedankenexperimenten entwickelte das Team die Szenencollage “Want you in my soul“.

Der Spiegel? Dein Freund und Feind. Intensität, Nähe, ein bisschen Kitsch und Kritik. Vertreiben wir das Grau aus dieser Welt, lasst uns strahlen in bunten Farben.

Spiel: Caroline Kliese und Helen Pomplun
Theaterpädagogik: Rosalie Linneweber
Mit Texten von Raphael Lepenies

Eintritt: 10,- Euro / 6,- Euro ermäßigt

Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt. Einlass 30 Min. vor Beginn.


JEAN MERKUR: Dystopia Tetelestai

Samstag, 17. Juni bis Sonntag, 25. Juni, täglich von 15 – 20 Uhr
Eintritt frei

Vernissage:
Freitag, 16. Juni, 19:30 Uhr
Einführung: Anja Herzberg, Leiterin des Kulturamtes Stadt Essen

Laborbegegnungen #14 mit MOMENT:
Mittwoch, 21. Juni, 20 Uhr

„Der Planet wird noch lange hier sein. Und wir werden lange weg sein. Einfach nur eine weitere gescheiterte Mutation. Ein weiterer biologischer Fehler. Eine evolutionäre Sackgasse.“ (George Carlin)

In der Ausstellung Dystopia/Tetelestai setzt sich Jean Merkur mit modernen Dystopien auseinander. Im Spannungsfeld zwischen einer beunruhigenden Realität von Kriegen bis Klimakatastrophen und düsteren Zukunftsutopien von totaler Überwachung bis zur Bedrohung des Menschen durch die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz befragt Merkur, ob einer Dystopie dennoch eine abgründige Schönheit im ästhetischen Sinn innewohnen kann.

Worin liegt die Faszination von Morbidität und Schrecken? Ist sie für einige Menschen ein Katalysator und in der bereits durch die im Kontext der Tragödientheorie verwendeten Katharsis zu begründen? Oder wohnt jedem Menschen eine Form der Dunkelheit inne, die mehr oder weniger angenommen wird. Merkur lädt mit seinen Werken dazu ein, sich mit der Dunkelheit auseinander zu setzen und den Blick auf Inneres oder Verborgenes zu wagen.

Design: Britta Wagner / Foto: Danny-Tristan Bombosch
Foto: Danny-Tristan Bombosch

Die oft im Kontrapost stehenden Puppen verweisen auf die griechische Skulptur und Plastik der Antike, wobei die Schaufensterfigur im Gegensatz zur klassischen Skulptur bereits dystopische Züge in sich trägt, da sie kein künstlerisches Objekt ist, das als Unikat aus einem Stein gemeißelt oder aus Bronze gefertigt wurde, sondern es sich um ein künstliches serielles Produkt für die Industrie handelt, das insbesondere für die Werbung in Schaufenster gestellt wird, um damit Kaufkundschaft anzulocken. Insbesondere für die Verkaufssteigerung von Textil-Mode wird die Schaufensterpuppe eingesetzt.

Mit unterschiedlichen Oberflächenbehandlungen transformiert Jean Merkur die Figuren in eine andere Gestalt: Und so bekommen die Mannequins durch ihre ästhetische Veränderung einen neuen, individuellen Charakter.

Zusätzlich wird eine Serie von expressiven fotografischen Portraits (Fotomodell: Rosalie Linneweber) zu sehen sein, welche das Verhältnis von Subjekt, Raum und Objekt auslotet.

Die Sängerin und Komponistin Maren Kessler entwirft ein Sound-Design, das in der Ausstellung zu hören sein wird.

Gefördert von:


MOMENT: Laborbegegnung #14 | Antworten

Mittwoch, 21. Juni, 20 Uhr

MOMENT verbindet Welten – Aktuelle Musikformen aus Improvisation und Komposition, Performance und Tanz.
Die Reihe „Laborbegegnungen“ experimentiert mit neuen Kollaborationen
und Ideen initiiert durch Kontrabassistin Daniela Petry.
Diesmal mit den Musiktheater- und Improvisationsvirtuosinnen und -Virtuosen:

Simon Camatta – Schlagzeug
Daniela Petry – Kontrabass
Hanna Schörken – Stimme
Lara Süß – Stimme

Als Quartett sind sie auf der Suche nach Antworten.

Sie weichen nicht aus, stellen keine Gegenfragen, sind nicht auf der Hut, möchten sich nicht herumschlängeln. Und das alle miteinander, gleichzeitig höchst individuell und doch verwoben in kollektiven Statements.
Hier mal eins zur Musik: Das Rollenverständnis von Rhythmus
und Melodie wird aufgelöst, sintflutartige Dichte fällt hier zusammen zur multitonalen Schönheit.

Zentraler Anlass der Konzert-Performance ist die Ausstellung „Dystopia Tetelestai“, Jean Merkur – Modellfiguren, die Geschichten erzählen. Diese werden be- und überantwortet.

MOMENT dankt dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und dem Labor 519 e.V.

www.gruppemoment.de

Reservierte Tickets liegen an der Abendkasse für Sie bereit.
Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt. Einlass 30 Min. vor Beginn.


Abschlussfeier – Die Serie
Folge 2: Donnerstag, 29. Juni, 20 Uhr

In dieser Ko-Produktion mit dem theater only connect! bringt das Rabbit Hole Theater Serien-Feeling auf die Bühne – jeden letzten Donnerstag im Monat gibt’s eine neue Folge der Abschlussfeier, live gespielt von Alexander Kupsch, Katina Kamke, Selina Koenen, Danny-Tristan Bombosch, Jens Dornheim und Julie Stearns. Wie bei Amazon könnt ihr euch das Solo-Ticket für jede einzelne Folge oder gleich den kompletten (aber streng limitierten!) Season-Pass für die erste Staffel sichern.  

Falls ihr die erste Folge verpasst habt: Nicht schlimm. Zu Beginn jeder Folge zeigen wir euch live ein aufschlussreiches „Was bisher geschah.“

Folge 2: 29.06., 20 Uhr
Folge 3: 27.07., 20 Uhr
Folge 4: 31.08., 20 Uhr
Folge 5: 28.09., 20 Uhr
Folge 6: 26.10., 20 Uhr
Folge 7: 30.11., 20 Uhr

Regie: Dominik Hertrich
Text: Dominik Hertrich, Christina Binta & Ensemble
eine Ko-Produktion des Rabbit Hole Theater & theater only connect!

Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt.


Tobias SickenAkustik Solo

Samstag, 08. Juli, 20 Uhr

Deutschsprachige Liedermacherei. Nach Jahren des Schreibens ist das Debut-Album des Bochumer Musikers fertig und die ersten Konzerte bahnen sich an. Zwischen Witz und Trost suchen wir vergeblich nach dem roten Faden, der sich immer wieder im Schatten der Einfachheit verliert. Leichtigkeit und Ernst durchziehen die Alltagsehrlichkeit.

„Die Bodenständigkeit der Musik ist Zeugin von der Liebe zum kleinen Leben und dem Wunsch eine Sache zu beenden, um eine neue anfangen zu können.“

Einiges an Musik, ein paar kleine Geschichten und Fragen, die offen bleiben dürfen.

Live begleitet er seinen Gesang in dieser ersten Konzertreihe mit Gitarre, Klavier und minimalistisch mit dem Bass. Der Kern ist vielleicht gar nicht, gute Musik zu machen, sondern etwas zu schreiben, was für einen selbst Bedeutung hat und dem immer wieder neu Bedeutung zu geben. Die erste Zeile eines neuen Liedes ist genauso wichtig wie am Ende das ganze Konzert.

Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt. Einlass 30 Min. vor Beginn.


Hoppla Apokalyptiko 2020 ff. | Versuch 8

Sonntag, 09. Juli, 19 Uhr

Am Tag danach. 7.986.966.697 Menschheitskapseln sind geblieben. Rebecca, ein überlebendes Wesen, untersucht eine von ihnen. Reißende Predigten, nachdenkliche Sprüche mit Bildern, Internetzfetzen aus dem Amok-Wahn des Social Media-Zeitalters. „Ich weiß immer noch nicht, warum sie so hassen. Aber drei Jahre lang hatte ich Rosen.“ – ein düster-melancholischer Abgesang auf die jüngere Menschheitsgeschichte.

Spiel: Rosalie Linneweber
Text/Regie: Dominik Hertrich

Reservierte Tickets liegen an der Abendkasse für Sie bereit.
Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt. Einlass 30 Min. vor Beginn.


Judas
von Lot Vekemans

Sonntag, 16. Juli, 19 Uhr

„Dunkelheit und Licht. Manchmal gibt es nichts dazwischen.“

Judas, die Ikone des Verrats, lebt an diesem Abend. Er spricht über seine persönliche Geschichte, über Glauben und Zweifel und über die Freundschaft zu einem Mann, der an Veränderung glaubte.  

„Mal angenommen, Sie hätten damals gelebt. Wo hätten Sie gestanden? Am Wegesrand? Oder hinter den Fenstern?“

Als Mensch unter den Menschen macht Judas seine Perspektive greifbar nah und wirft Fragen auf, die ins Heute treffen und das eigene Bild für eine Stunde antasten können.  

Spiel: Dominik Hertrich
Klavier: Danny-Tristan Bombosch
Regie: Jens Dornheim
Raum: Christian Freund

Die Aufführungsrechte liegen bei der Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH Berlin
www.kiepenheuer-medien.de

Foto: Christian Freund
Foto: Jens Dornheim
Foto: Jens Dornheim

Reservierte Tickets liegen an der Abendkasse für Sie bereit.
Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt. Einlass 30 Min. vor Beginn.


LEER/STAND – Der Brotladen
nach Bertolt Brecht 
eingeladen zum Brecht Festival 2023

Essen Premiere: Samstag, 22. Juli, 20 Uhr

Beton ist das neue Gold, Mieten steigen. Zugleich stehen Läden, Häuser, ganze Komplexe leer. Wie hängen Leerstand und Verdrängung zusammen? Welche Strukturen liegen dem zugrunde und was bedeutet das für die Menschen?
In seinem Stückfragment „Der Brotladen“ legt Bertolt Brecht die Wirkweisen des Marktes um 1929 offen. In eindringlicher Sprache zeichnet er das Bild einer ewig nach unten tretenden Leistungsgesellschaft: die Banken, der Immobilienagent, der Ladenbesitzer, der Zeitungsjunge, die Witwe mit ihren hungrigen Kindern…
Wie ist das heute, fast 100 Jahre später, im (post-)pandemischen Neokapitalismus? Von Brechts Fragment ausgehend und im Dialog mit der Stadtgesellschaft verwandeln Antigone Akgün und Christian Freund das Rabbit Hole in einen Erzählraum. Wem gehört die Stadt? Was tun angesichts der Ohnmacht der Besitzlosen? Auf welches politische Bewusstsein trifft Brechts Agitation heute – und wie lässt sich mit Theater erzählen von der Ungerechtigkeit der Welt, einfühlend, distanzierend und unterhaltsam.

„Diese Performance ist episches Theater auf die Spitze getrieben.“ (Die Deutsche Bühne)

„Antigone Akgüns Inszenierung (…) beweist aufs Schönste, welche Kraft Brechts episches Theater immer noch entfaltet, wenn charismatische Darsteller und ein ernsthaftes, gegenwärtiges Anliegen zusammenkommen.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Gnadenlos zerstört der Schauspieler Christian Freund jede Form von Illusion. Rollen werden angekündigt, Passagen werden mehrmals und völlig unterschiedlich und überzogen gespielt. Sätze wiederholen sich, bis man sie kaum noch vergisst.“ (Augsburger Allgemeine Zeitung)

Foto: Lavinia Moroff

Regie: Antigone Akgün
Spiel: Christian Freund
Bühne und Kostüm: Andrea Künemund, Vitalia Gordeev
Musikalische Leitung und Sounddesign: Jonathan Lutz
Mitarbeit Musik und Text: Christian Freund

Foto: Jörg Landsberg
Foto: Jörg Landsberg

Reservierte Tickets liegen an der Abendkasse für Sie bereit.
Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt.


Abschlussfeier – Die Serie
Folge 3: Donnerstag, 27. Juli, 20 Uhr

In dieser Ko-Produktion mit dem theater only connect! bringt das Rabbit Hole Theater Serien-Feeling auf die Bühne – jeden letzten Donnerstag im Monat gibt’s eine neue Folge der Abschlussfeier, live gespielt von Alexander Kupsch, Katina Kamke, Selina Koenen, Danny-Tristan Bombosch, Jens Dornheim und Julie Stearns. Wie bei Amazon könnt ihr euch das Solo-Ticket für jede einzelne Folge oder gleich den kompletten (aber streng limitierten!) Season-Pass für die erste Staffel sichern.  

Falls ihr die ersten Folgen verpasst habt: Nicht schlimm. Zu Beginn jeder Folge zeigen wir euch live ein aufschlussreiches „Was bisher geschah.“

Folge 3: 27.07., 20 Uhr
Folge 4: 31.08., 20 Uhr
Folge 5: 28.09., 20 Uhr
Folge 6: 26.10., 20 Uhr
Folge 7: 30.11., 20 Uhr

Regie: Dominik Hertrich
Text: Dominik Hertrich, Christina Binta & Ensemble
eine Ko-Produktion des Rabbit Hole Theater & theater only connect!

Reservierte Tickets liegen an der Abendkasse für Sie bereit.
Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt. Einlass 30 Min. vor Beginn.


Kassandras Fall

Samstag, 29. Juli, 20 Uhr

„Was macht das mit Ihnen, wenn ich Ihnen sage: Es wird keinen Atomkrieg geben. Gibt Ihnen das ein gutes, ein warmes Gefühl? Oder lässt es Sie kalt?“

Solange wir Katastrophen nicht erleben, nehmen wir sie nicht ernst. Erst wenn sie unvermeidlich bevorstehen, begreifen wir sie.
Kassandra ist die Frau, die sieht. Tochter der Erde und Liebe des Ikarus. Ihr analytischer Blick auf die Gegenwart formt ihr Verständnis der Zukunft. Sie sieht Gefahren, lange bevor sie eintreten – doch die Menschen wollen ihr keinen Glauben schenken.

„Wenn das Feuer die Menschen niederbrennt.
Wen würdest du retten?“
„Ich würde das Feuer retten.“

Dass wir seit einigen Jahren täglich mit apokalyptischen Ankündigungen konfrontiert werden, gibt Anlass den Kassandra-Mythos ins 21. Jahrhundert zu übersetzen. Die Stückentwicklung von Christian Freund beschäftigt sich mit den drängenden Herausforderungen unserer Zeit. Das Ergebnis findet poetische, tragische und komische Fragen auf die Antworten, die wir uns gerne selbst geben.

Foto: Christina Binta

„Die Spielsucht lässt sie glaubhaft wie unglaublich sein, sie rennen, springen und tanzen um ihren Verstand. Aber die Spiellust sorgt auch für zarte Momente, Poesie und Widerhall ineinander – und im Publikum. Und dafür haben sie sich den kleinen Bühnenraum in Perfektion zum postapokalyptischen Spielplatz gemacht.“ – Marina Mucha, https://onelegmary.wordpress.com/, 13.03.2023

Spiel: Nadia Ihjeij, Christian Freund
Idee und Konzept: Christian Freund, Nadia Ihjeij
Regie, Text, Raum: Christian Freund
Kostüm: Nadia Ihjeij
Technische Beratung: Moritz Bütow, Simon Krämer
Requisite Special-FX: Philipp Morgen
Produktionsleitung: Dominik Hertrich
Produktion: glassbooth e.V.

Foto: Christina Binta
Foto: Philipp Morgen

Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt.


Rabbit Hole Theater Sommerfest

Freitag, 04. August, 16 – 22 Uhr
Samstag, 05. August 13 – 22 Uhr
Sonntag, 06. August, 13 – 22 Uhr

Enter the Rabbit Hole zu unserem außerordentlichen Sommerfest –drinnen und draußen! Drei Tage lang verwöhnen wir euch mit Performances, Theater, Lesungen und Musik – euch erwarten mehr als 15 unterschiedliche Acts! Dazu gibt es heiße und kalte Getränke, Bratwurst und andere Köstlichkeiten und selbstverständlich auch unsere Spezial-Cocktails Director‘s Cut, Black Out und Ausbeutung.

Freut euch auf ein buntes Line-Up (das wird hier nach und nach bekannt gegeben!) und drei super Tage mit jeder Menge netter Menschen, Party, Kunst und guter Laune.

Bisher stehen folgende Acts fest:
Freitag, 04.08. – 18 Uhr – Tobias Fuchs & Benedikt Schmidt
Freitag, 04.08. – 19 Uhr – Markus Behr
Freitag, 04.08. – 20 Uhr – Maren Montauk & David Schwarz

Samstag, 05.08. – 18 Uhr – King of Fruits
Samstag, 05.08. – 21 Uhr – Pariahlord

Sonntag, 06.08. – 18 Uhr – Gap The Mind

Bald mehr!


Am Tag danach
Uraufführung

Samstag, 16. September, 20 Uhr
Sonntag, 17. September, 19 Uhr

Eine Science-Fiction-Fantasy-Groteske mit Rosalie Linneweber und Fynn Zinapold.


TiktAAlik & SixTurnsNine
Trip Hop Electronic / Minimal Non-Pop

Freitag, 29. September, 19:30 Uhr

TiktAAlik
TiktAAlik ist ein estländisch/deutsches Trip-Hop/Electronic Music Duo bestehend aus Sängerin Layn und MoS Renaud. Seit der Gründung 2017 wurde TiktAAlik für über 80 Gigs & Festivals (u.a. Bochum Total, Chillin‘ Hennesee und Extraschicht) gebucht und besticht durch Layn’s präsente Bühnenshow und den dynamischen und fetten Live-Sound, der auch durch Gastmusiker (Percussion, Violine und Trompete) veredelt wird.
Wenn man eintaucht in die Musik von TiktAAlik, fühlt man sich direkt verortet in die Weiten und Tiefen Islands. Dünne Eisschichten und heiße Geysire ziehen an einem vorbei.

SIxTurnsNine
Strahlend hell und gespenstisch düster, nahbar warm und kühl distanziert, zerbrechlich und felsenfest, klar und mehrdeutig, tröstlich und verstörend, kantig und geschmeidig, einfach und vielschichtig. Die “Minimal Non-Pop” Musik von SixTurnNine ist ein Schmelztiegel der (scheinbaren) Gegensätze – mit einem eigenständigen Sound im Spannungsfeld von Post Punk, Proto-Goth und Trip-Hop.

Frontfrau Anja Valpiani, Soundtüftler Lutz Bauer und Basser Philip Akoto gründeten SixTurnsNine 2016 in Düsseldorf. Erklärtes Ziel: Ein eigenständiger, minimaler Sound, der haarscharf an der Pop-Musik vorbeischrammt. SixTurnsNine halten die Zutatenliste ihres ureigenen Sound-Cocktails bewusst kurz: Meist aufreizend langsame Beats und Drumloops, die an die kurze goldene Ära des Trip-Hop erinnern, unterlegen oft stoisch repetitive Basslinien und Vintage-Keyboards. Zusätzliche Spannung bringen dezente Industrial-Störfeuer und wohltemperierte Dark-Ambient-Soundcollagen. All das lässt stets genug Raum für die bluesig tiefe wie ausdrucksstarke Stimme von Anja Valpiani. So trifft Pathos aus der Proto-Goth-Zeit auf urwüchsige Post-Punk-Power und Hippie-Vibes.

Foto: Jacek Wesolowski

Reservierte Tickets liegen an der Abendkasse für Sie bereit.
Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt. Einlass 30 Min. vor Beginn.


Anybody Else to Tell us

Samstag, 07. Oktober, 20 Uhr

Anybody Else to Tell Us ist ein Sound-Dance-Theaterstück, das das Phänomen der Zwischenräume von Realität und Imagination erforscht und den Grenzbereich zwischen unserem äußeren und inneren Zustand erkundet. Das Stück lässt zwei Figuren entstehen, die zwischen diesen Gegebenheiten hin- und hergerissen sind. Sie fordern dazu auf, über die Art und Weise nachzudenken, wie wir uns in unserer zunehmend virtuell-digitalen Welt bewegen und unser Verständnis der Welt um uns herum konstruieren. 

Ausgehend von den Auswirkungen, die dies auf unser Selbstverständnis und unsere Realität hat, interagieren die Tänzerin Hsiao-Ting Lee und der Musiker Pablo Liebhaber in einer eigenwilligen Kombination aus zeitgenössischem Tanz, Tanztheater, instrumentaler Live-Musik und Fieldrecordings. Durch ein Spannungsfeld von Fantasie und Realität, dem Ineinandergreifen von Klang, Tanz und Theater und einer Wechselwirkung zwischen geplanten Interaktionen und spontaner Ausführung entstehen drei Ebenen im Dazwischen.

Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt.


Labyrinth (AT)
Uraufführung

Samstag, 14. Oktober, 20 Uhr
Sonntag, 15. Oktober, 19 Uhr

Eine moderne Frankensteingeschichte mit Texten von Valentin Bukovskyy, Christina Binta, Dominik Hertrich & ChatGPT OpenAI.


Judas
von Lot Vekemans

Sonntag, 22. Oktober, 19 Uhr

„Dunkelheit und Licht. Manchmal gibt es nichts dazwischen.“

Judas, die Ikone des Verrats, lebt an diesem Abend. Er spricht über seine persönliche Geschichte, über Glauben und Zweifel und über die Freundschaft zu einem Mann, der an Veränderung glaubte.  

„Mal angenommen, Sie hätten damals gelebt. Wo hätten Sie gestanden? Am Wegesrand? Oder hinter den Fenstern?“

Als Mensch unter den Menschen macht Judas seine Perspektive greifbar nah und wirft Fragen auf, die ins Heute treffen und das eigene Bild für eine Stunde antasten können.  

Spiel: Dominik Hertrich
Klavier: Danny-Tristan Bombosch
Regie: Jens Dornheim
Raum: Christian Freund

Die Aufführungsrechte liegen bei der Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH Berlin
www.kiepenheuer-medien.de

Foto: Christian Freund
Foto: Jens Dornheim
Foto: Jens Dornheim

Reservierte Tickets liegen an der Abendkasse für Sie bereit.
Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt. Einlass 30 Min. vor Beginn.


The Room
a bizzare walkthrough experience

Samstag, 28. Oktober
Sonntag, 29. Oktober
Dienstag, 31. Oktober

Do you dare to enter the Room?

Exklusive Vorab-Anmeldung und Infos:
follow@rabbithole-theater.de


community! Season 3:
Robin Hood – Medieval Times
Uraufführung

Samstag, 04. November, 20 Uhr
Sonntag, 05. November, 19 Uhr

Die community! begibt sich auf mittelalterlichen Wegen in Tavernen, Dungeons und Wälder. Vielleicht gibt es auch Drachen.

Reservierte Tickets liegen an der Abendkasse für Sie bereit.
Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt. Einlass 30 Min. vor Beginn.


Unter Gaslicht
Uraufführung

November 2023

Eine theater glassbooth Produktion