Monstre-Barbecue-Machines
Maria Tamila & Flora Chroma
First Meeting 3
Soundtrips NRW Nr. 77
Jan Lukas Roßmüller Trio – JLR3
SOLO Festival – Simon Camatta ’50
Blaues Rauschen Festival 2026
Anatole Buisson &
les Monstre-Barbecue-Machines
Samstag, 11. April, 20 Uhr

Getragen von einer zugleich rhythmischen und psychedelischen Energie ist Anatole Buisson ein französischer Künstler mit Sitz in Essen, der eine unkonventionelle Pop-Musik anbietet, in der sich absurde Poesie, subtiler Humor und eingängiger Groove vermischen. Das Rezept ist einfach, aber effektiv: ein energiegeladenes Schlagzeug, eine Bassline, die alles zerlegt, gekrönt von Texten, die gern fern und psychedelisch wirken – und schon geht es los, um den Kopf bis zum Ende der Nacht zu schütteln.
Seine Musik nährt sich aus vielfältigen Einflüssen: vom klassischen Funk über Neo- Sixties-Rock bis hin zur French Touch und zum französischen Chanson. Anatole pendelt zwischen reichhaltigen Produktionen und minimalistischen Texturen in einem freien und einfallsreichen Pop. Mit Ironie und Sensibilität erforschen seine verspielten Texte verschiedene Themen seines Alltags undwiegen sich auf tanzbaren und süchtig machenden Instrumentals, stets mit dem Ziel, seine Zuhörer träumen und tanzen zu lassen.
Anatole Buisson produziert seine Musik in völliger Autonomie – vom Schreiben bis zum finalen Mastering. Und wenn er im Studio eine Art einsamer Wolf ist, sieht das Live ganz anders aus. Unzertrennlich von seinen vier Musikern, den „Monstre-Barbecue-Machines“, bietet er auf der Bühne eine verrückte und dynamische Show, in der sich Klänge, Farben und Emotionen vermischen, um zu vermitteln, was dieses Projekt im Kern ist: ein wenig verrückt, sehr tanzbar und teuflisch verführerisch.
Anatole Buisson Linktree – Spotify, bandcamp, videos..
Monstre-Barbecue-Machines
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:30 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Maria Tamila & Flora Chroma
Montag, 20. April, 20 Uhr
Maria Tamila kehrt nach ihrem Popmusikstudium in Mannheim ins Ruhrgebiet zurück. Ihre folk-inspirierten Songs – beeinflusst von Künstler*innen wie Nick Drake, Sufjan Stevens, Joni Mitchell, José González und Lizzy McAlpine – fangen die leise Poesie des Frühlings ein und geben den Zuhörenden etwas, woran sie sich festhalten können, während die Jahreszeiten vorbeiziehen. Ihre Texte erkunden die feine Grenze zwischen Liebe und Freundschaft, die Komplexität von Polyamorie, Gedanken über Verletzlichkeit und das Finden von Akzeptanz auf dem eigenen Lebensweg.
Nach der Veröffentlichung ihrer ersten EP „in my socks“ soll Ende 2026 die zweite EP „don’t worry, be sad“ erscheinen. Zur Feier der Veröffentlichung der ersten Single „polly“ spielt sie ihr erstes Konzert mit Band: Daniel Ismaili (Schlagzeug) und Miriam (Bass).


Flora Chroma spielen gitarrenlastigen Indierock, den auch Fans von The Strokes, Fontaines D.C oder DIIV feiern würden und verweben dabei Elemente aus unterschiedlichsten Stilen zu einer eigenen Handschrift.
Thematisch bewegen sich ihre Texte zwischen Rom-Com und Coming-of-Age-Drama. Ihre musikalische Sprache hat Wiedererkennungswert und ist gleichzeitig facettenreich. Auf die 2025 veröffentlichte EP Elliptical Patterns soll im April 2026 ihre zweite EP folgen.
Maria Tamila Webseite
Flora Chroma auf Spotify
Maria Tamila & Flora Chroma
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 22:15 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
First Meeting 3
Aardestrup, Gottschalk, Neubauer
Dienstag, 21. April, 20 Uhr
In der Konzertreihe „First Meeting“ treffen renommierte Musiker*innen aus ganz Europa und NRW zum ersten Mal aufeinander. In First Meeting 3 spielen Jonathan Aardestrup aus Kopenhagen, Gunda Gottschalk und Fabian Neubauer ein beeindruckendes Improvisations-Konzert.

Jonathan Aardestrup ist ein in Kopenhagen lebender Musiker, Komponist, Produzent und Organisator, der stets versucht, seine Ausdrucksformen zwischen Unkonventionellem und Eingängigem auszubalancieren. Als freigeistiger Kontrabassist sucht er kontinuierlich nach neuen Wegen jenseits bloßer Wiederholung – in komponierter Musik, Improvisation, Field Recordings und deren Verbindung. Er spielt u. a. im Quartett The Way Out sowie in zahlreichen ad hoc Formationen und arbeitet regelmäßig mit Musiker*innen wie Makoto Sato, Ada Rave, Anders Vestergaard, Signe Emmeluth, Johanna Borchert, Peter Ole Jørgensen, Lisa Ullén, Andreas Røysum und Erik Kimestad.
Gunda Gottschalk (Violine/Viola) bewegt sich zwischen improvisierter und zeitgenössischer Musik und verbindet ihre Klangarbeit mit Tanz, Theater, Film, Komposition, Bildender Kunst und Literatur. Von 1994 bis 2002 arbeitete sie eng mit Peter Kowald zusammen, u. a. im Rahmen von „365 Tage vor ORT“ und in der global village Formation. Sie ist europaweit auf Festivals vertreten und gastierte international u. a. in den USA, Kanada, Russland, China und Myanmar. Darüber hinaus initiierte sie zahlreiche Großprojekte wie den Orchesteraustausch „sounds of shanghai“, Musiktheaterproduktionen sowie partizipative Opern. Mit vielfältigen Aktivitäten prägt sie die Szene in NRW nachhaltig.
Fabian Neubauer (*1994) ist Musiker, Multiinstrumentalist, Improvisator und Kurator und international tätig an der Schnittstelle von experimenteller und improvisierter Musik, Free Jazz, Noise, elektroakustischer Musik und Performancekunst. Seine Praxis verbindet freie Improvisation mit konzeptuellen Ansätzen; er versteht Musik als offenen, sich stetig entwickelnden Prozess. Seine Arbeit ist geprägt von Intuition, Körperlichkeit und einer sensiblen Reaktion auf Raum und Klang. Dabei nutzt er neben Schlagzeug u. a. Klavier, elektronische Feedback-Systeme, Field Recordings und verschiedene Klangobjekte. Neubauer arbeitet multidisziplinär, veröffentlichte zahlreiche Alben und ist als Kurator u. a. im „Solips“ sowie im „ORT“ in Wuppertal tätig.
Dieses Konzert ist das erste Aufeinandertreffen der drei Musiker*innen in dieser Konstellation.
Anlass ist Jonathan Aardestrups Tour.
First Meeting 3
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:15 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.
Soundtrips NRW Nr. 77
Michel Doneda & Lê Quan Ninh
mit Mascha Corman und Simon Camatta
Montag, 27. April, 20 Uhr
Die seit 15 Jahren bestehende Reihe Soundtrips NRW zeigt vielseitige Facetten der improvisierten Musik. Im ersten Teil des Konzertes spielen die tourenden Musiker ihr eigenes Programm. In der zweiten Konzerthälfte treffen sie auf Musiker*innen aus NRW.

Lê Quan Ninh & Michel Doneda
Freie Improvisation – Klangforschung – Momentbezogene Performance
Seit mehr als drei Jahrzehnten verbindet den französischen Perkussionisten Lê Quan Ninh und den Saxophonisten Michel Doneda eine intensive musikalische Partnerschaft, die zu den prägendsten in der europäischen freien Improvisationsszene zählt. Gemeinsam erforschen Ninh und Doneda klangliche Grenzbereiche, in denen jede Aufführung ein einzigartiges, im Moment entstehendes Gespräch ist. Ihre Duos entfalten oft fragile, dichte Klanglandschaften, in denen Hören und Interagieren zur zentralen Gestaltungsenergie werden. Dabei rückt das gemeinsame Erforschen von Klangphänomenen – jenseits erzählerischer oder melodischer Konventionen – in den Mittelpunkt. Ihre Zusammenarbeit dokumentiert sich auf langjährigen Konzertaktivitäten und auf Tonträgern wie dem Duo-Album Aplomb (Vand’Oeuvre) und weiteren gemeinsamen Projekten, die den Fokus auf kompromisslose Präsenz und auf die Erkundung von Klang als unmittelbare Erfahrung legen.
Set 1: Lê Quan Ninh & Michel Doneda
Set 2: Lê Quan Ninh, Michel Doneda, Mascha Corman (Stimme), Simon Camatta (Schlagzeug)
Soundtrips NRW Nr. 77
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:30 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.
JLR3
Jan Lukas Roßmüller Trio
Freitag, 01. Mai, 20 Uhr
Kommunikation und Feingespür als künstlerische Reaktion auf die Gegenwart – auf dem ersten Album seines neuen Trios bildet Pianist Jan Lukas Roßmüller mit Bassist Florian Herzog und Schlagzeuger Jakob Görris ein Klanggefüge, das durch eine Vielzahl kleiner Kanäle kommuniziert, Ideen austauscht und weiterspinnt. Kontinuierliche motivische Entwicklung in Komposition und Improvisation bilden den roten Faden.
Ausgehend von Roßmüllers Stücken erschafft das Trio vielschichtige Welten, die von zerbrechlicher Weite bis zu explosiver rhythmischer Verdichtung reichen. Dabei hält das Trio die Balance zwischen abstrakter Eindrücklichkeit und melodischer Nahbarkeit.

Die drei Akteure kennen sich aus der jungen, vorwärtsgerichteten Kölner Jazz- und Improszene und bewegen sich ebenso souverän in experimenteller Klangsprache wie in lyrischen, kammermusikalisch feinen Texturen. So entsteht Musik, die filigran aber kräftig ist. Schon Roßmüllers erstes Klaviertrio Erdung wurde als „in der Tradition des Formats geerdet und mit Abstraktion gespickt“ (Jan Kobrzinowski, Jazzthetik) beschrieben. Auch das Nachfolgeprojekt JLR3 vereint Jazzimprovisation mit einer Klangsprache aus moderner europäischer Musiktradition und schöpft aus einer rhythmischen Stilvielfalt von modern interpretiertem Swing bis zu komplexen, überlagerten Beats.
Jan Lukas Roßmüller – Klavier, Komposition
Florian Herzog – Kontrabass
Jakob Görris – Schlagzeug
Jan Lukas Roßmüller Trio – JLR3
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21 Uhr, keine Pause. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.
SOLO Festival
Simon Camatta ’50
Mittwoch, 20. Mai, ab 17 Uhr
SImon Camatta feiert seinen 50. Geburtstag mit einem Solo-Festival im Rabbit Hole Theater!
17:00 Uhr: Kaffee und Kuchen
19:00 Uhr: Simon Camatta – Schlagzeug
19:30 Uhr: Luise Volkmann – Saxophon
20:30 Uhr: Salome Amend – Vibraphon
21:00 Uhr: Ach Kuhzunft – Tischlein Elektrisch


Alle sind herzlich Willkommen!
SOLO Festival – Simon Camatta ’50
Einlass und Beginn um 17 Uhr, Ende um ca. 22:30 Uhr – fortwährend Einlass, außer während der Solo-Konzerte
Bitte buch dein Geburtstagsticket über das Vorverkaufs-System.
Blaues Rauschen Festival 2026
im Rabbit Hole am:
Freitag, 05. Juni, 20 Uhr
Anomalien des Hörens
20:00 SunJeong Hwang / 20:45 Stephanie Castonguay (Neue Musik Zentrale) / 21:30 NKISI
zu den Tickets
Mit SunJeong Hwang, Stephanie Castonguay und NKISI verschiebt dieser Abend den Fokus vom Werk auf den Prozess. Statt als fertiges Produkt erscheint Klang hier als Bewegung zwischen Material, Technologie und Erinnerung – fragil, durchlässig, offen. Elektronische Medien werden nicht als abstrakte Oberfläche behandelt, sondern in ihrer stofflichen und ökologischen Bedingtheit freigelegt. Zerfallende Tonträger, gehackte Apparaturen, hybride Interfaces und Archive aus Field Recordings machen hör und sichtbar, dass jede digitale Praxis auf konkreten Ressourcen, Entscheidungen und Machtverhältnissen beruht. Technik wird dabei nicht neutral gedacht, sondern als Träger von Geschichte, Auswahl und Ausschluss.
Gleichzeitig wird das Konzert selbst zur Versuchsanordnung. Gemeinsames Hören als prozessuales Geschehen im Raum. Artefakte, Störungen und vermeintliche Fehler werden produktiv, als Brüche im System, als Hinweise auf das, was sonst überdeckt bleibt. Zwischen Noise, polyrhythmischen Strukturen, improvisatorischer Offenheit und sensibler Signalverarbeitung entsteht ein dichtes Geflecht, das sich im Moment formt und gleich wieder entzieht. Ein Abend über die Materialität elektronischer Klänge, über das Archiv als umkämpften Speicher und über das Hören als bewusste Praxis in einer technologisch geprägten Gegenwart, getragen von zwei benachbarten Spielorten, die seit Jahren mit eigenständigen anspruchsvollen Programmen das Musikgeschehen in Essen prägen.

SunJeong Hwang
Somatocene: Telluric Flesh
Gemeinsames Hören im Konzert als intendiert prosozialer Akt – eine dynamische Ausrichtung von Geist und Körper im Zeitverlauf. Hier teilen wir unter anderem auch die Bezugnahme auf uns Selbst und die Welt um uns herum. „Somatocene: Telluric Flesh“ ist eine forschungsbasierte Soundperformance, die aus somatischen Bewegungs- und Hörpraktiken hervorgeht und den Körper als primären Ort von Wahrnehmung, Rhythmus und Verhandlung begreift. In leiser, konzentrierter Form entfaltet SunJeong Hwang ein Spannungsfeld zwischen analogem, elektrischem und digitalem Klang. Den speist sie mit Field Recordings, analogen Klangquellen und responsiver Signalverarbeitung. Und die Performance ist explizit konzipiert mit dem BLAUES RAUSCHEN Festival als Performanceort. Statt Klang zu kontrollieren, wird ihm vom Publikum und Künstlerin zugehört: Bewegung, Material und Umgebung treten in einen kontinuierlichen Dialog, in dem sich eine intime Klanglichkeit ausbildet – aufmerksam, tastend, gegenwärtig.

Stephanie Castonguay
soft_cuts
Elektronische Medien erscheinen oft immateriell. Tatsächlich bestehen sie aus Ressourcen, Oberflächen und mechanischen Prozessen. Genau in diesem Spannungsfeld arbeitet Stephanie Castonguay. Für „soft_cuts“ entwickelt sie ein ungewöhnliches Setup aus gehackten Plattenspielern, die mit Playmobil Elementen erweitert und mit zusätzlichen Tonarmen ausgestattet sind. Darauf laufen fragile Bio Vinyls, deren Material langsam zerfällt und in Stücke bricht. Die Platten werden nicht einfach abgespielt, sondern tastend durchlaufen. Laufrichtungen wechseln, Fragmente verschieben sich, die Haltbarkeit der Materialien bleibt ungewiss. Aus diesem Prozess entsteht ein Geflecht aus ungeraden Rhythmen, mechanischen Schleifen und improvisierten Strukturen. Gleichzeitig wird der Apparat selbst sichtbar. Reflektierende Oberflächen, rotierende Arme und bewegte Fragmente erzeugen auf speziellen Screens eine visuelle Partitur mechanischer Bewegung.

NKISI
Anomaly Index
Kann die Aufnahme von Sound je neutral sein oder ist sie stets durch Vorauswahl, technische Beschränkung oder Rassismus korrumpiert? Diese grundsätzliche Frage stellt NKISI auf ihrer (be)rauschenden Kassette „Anomaly Index“, die sie Ende 2025 auf dem ugandischen Label Nyege Nyege Tapes veröffentlicht hat. Das Tape ist dabei lediglich Ausgangspunkt für eine Serie von Live-Kompositionen, die auf einem eigens angelegten Soundarchiv basieren. Für das Festival BLAUES RAUSCHEN experimentiert sie mit diesem Archiv und begibt sich auf eine Suche nach „paranormalen Audios und psychoakustischen Aufnahmen“. Artefakte, Aufnahmefehler, aber auch polyrhythmische Drumsynthesen und Live-Mikrofonierung lassen einen dichten Nebel aus Noise entstehen.
Blaues Rauschen Festival 2026
Tag 5: Anomalien des Hörens
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 22 Uhr.
Tickets: Tickets Blaues Rauschen Festival 2026
Festival-Webseite: Blaues Rauschen Festival 2026

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