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Die freie Bühne in der Essener City – jede Woche zeigen wir erstklassige Konzerte, Theaterstücke und Shows in angenehmer und herzlicher Atmosphäre. Hier erlebst du klassisches Theater, Indie-Bands der Region, experimentelle und neue Musik, bis hin zu avantgardistischer Theaterkunst. Das Rabbit Hole ist offen für neue Formen, Kunst und Unterhaltung. Bespielt wird die Bühne vom Rabbit Hole Ensemble, dem Theaterkollektiv glassbooth und zahlreichen Künstler*innen aus Essen, dem Ruhrgebiet und der ganzen Welt. Herzlich Willkommen – im Rabbit Hole macht jede Vorstellung Spaß.

Neu! Der Rabbit Hole Theater Gutschein: Theater- und Konzert-Erlebnisse verschenken.


Die nächsten Vorstellungen:

Light in concert
28. November, 20 Uhr
Chasing Grace & Fox, Red
05. Dezember, 20 Uhr
Soundtrips NRW Nr. 75
08. Dezember, 20 Uhr
First Meeting 2
09. Dezember, 20 Uhr
Hyperbolic
11. Dezember, 20 Uhr
Weihnachtsfrieden
13. Dezember, 19 und 21 Uhr
A Christmas Carol
19. und 20. Dezember, 20 Uhr
Pandemonium
10. Januar, 20 Uhr
Kunst gegen Bares – OPEN STAGE SHOW
15. Januar, 20 Uhr

Light in concert
Objekt-Musiktheater
Freitag, 28. November, 20 Uhr

Das Bochumer Duo scheinzeitmenschen und die deutsch-niederländische Band YENGA bewegen sich mit ihrer Produktion „Light in Concert“ an der Schnittstelle von Objekttheater, Musik und Lichtkunst. Sie widmen sich dabei einer Eigenschaft des Materials Licht, die wir für gewöhnlich nicht wahrnehmen: dem Klang von Licht.

In einer assoziativen Szenenfolge bespielen die fünf Künstler*innen Lichtobjekte und machen die Frequenzen des Lichts hörbar. Damit erweitern sie die sinnliche Wahrnehmung und nehmen das Publikum mit in eine Welt der Lichtobjekte, die nicht nur visuell, sondern auch auditiv erfahrbar ist. Von meditativ bis industriell, von wabernd bis kratzend und knackend entspinnen sich unerwartete Klänge von alltäglichen Objekten wie Lichterketten, Taschenlampen oder Neonröhren. Über ihre charakteristischen Sounds und Rhythmen verwandeln sich die Lichtobjekte in die strahlenden Protagonist*innen einer Objekt-Musik-Performance, die mit individuellen Stimmen mal für sich sprechen, mal in Kontakt miteinander treten, mal mehrstimmig auftreten. So kommen sie visuell wie akustisch ins Erzählen und eröffnen Licht-Klang-Räume, die zum Eintauchen einladen.

Von und mit: Birk-André Hildebrandt & Valeska Klug (Duo scheinzeitmenschen)
Stella Polaris, Niko Dolle & Sietse Iedema (YENGA)
Outside Eye: Tim Sandweg
Produktionsleitung: Carina Graf
Öffentlichkeitsarbeit: Simone Spelten
Fotos: Sven Neidig
Technik: Pascal Gehrke

Förderer und Kooperationspartner
Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, dem NRW KULTURsekretariat, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Stadt Bochum, dem Kulturbüro der Stadt Arnsberg, der Stiftung Pro Bochum, dem Kemnader Kreis sowie der Sparkasse Mitten im Sauerland. In Kooperation mit der Stadt Gelsenkirchen.

Zur Webseite der Scheinzeitmenschen
Zur Instagram Seite von YENGA

Light in concert
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:15 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de

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Chasing Grace & Fox, Red
Freitag, 05. Dezember, 20 Uhr

Hört hier den neuen Song „Details“ von Fox, Red:
„Details“ auf Spotify

Chasing Grace verbinden Indie, Folk und Singer-Songwriter-Elemente zu einem Sound, der sowohl bewegt als auch berührt. Dynamisches Gitarrenspiel trifft auf eingängige Melodien und persönliche Texte – immer mit dem Anspruch, eine Atmosphäre zu schaffen, die das Publikum mitnimmt und Raum zum Eintauchen bietet.

Fox, Red ist eine internationale Indie-Band mit Wurzeln in Sheffield (UK), Nordrhein-Westfalen (DE) und Washington State (USA). Entstanden aus der Tattoo-, Punk- und Spoken-Word-Szene begann die Gruppe ursprünglich als Folk/Alt-Country-Duo, bevor sie sich zu einer vollständigen Band entwickelte. Ihre Musik verbindet erzählerische Texte und dunkle Geschichten mit einem atmosphärischen, theatralischen Indie-Sound, der von Post-Punk- und Emo-Einflüssen geprägt ist. Fans von The National, Death Cab for Cutie, Future Islands, Manchester Orchestra und Boygenius werden hier vertraute Klänge wiederfinden. Nach personellen Veränderungen Anfang 2025 und einem gefeierten Auftritt beim Traumzeit Festival an der Seite von Jimmy Eat World, The Notwist und Inhaler arbeitet Fox, Red derzeit an ihrem ersten vollständigen Album. Mit Konzerten in ganz Deutschland und geplanten internationalen Auftritten im Jahr 2026 etabliert sich die Band als eigenständige Stimme in der Indie-Landschaft.

Andre Deutcher – Gitarre / Synthesizer, Thomas Bower – Gitarre / Gesang, Randi Koppl – Bass, Yannik Gordziel – Schlagzeug

Zur Webseite von Chasing Grace
Chasing Grace auf Spotify
Fox, Red auf Spotify

Chasing Grace & Fox, Red
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 22:15 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de

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Soundtrips NRW, Nr. 75
Camille Émaille & Nina Garcia
mit Jan Krause und Simon Camatta
Montag, 08. Dezember, 20 Uhr

Die seit 15 Jahren bestehende Reihe Soundtrips NRW zeigt vielseitige Facetten der improvisierten Musik. Im ersten Teil des Konzertes spielen die tourenden Musikerinnen, Camille Émaille und Nina Garcia, ihr eigenes Programm. In der zweiten Konzerthälfte treffen sie auf Musiker aus NRW – Jan Krause und Simon Camatta.

Nina Garcia, Camille Émaille / Foto (c) StefanTolusso
Simon Camatta, Jan Krause / Foto r. (c) André Symann

Camille Émaille und Nina Garcia kreuzen seit einigen Jahren ihre Wege auf europäischen Bühnen. Nach mehreren Begegnungen im Trio mit Maria Bertel und Arnaud Rivière sowie im Improvisationsensemble Le Un, beschreiten sie nun ihren Weg als Duo. Eine perkussive Gitarre, rückkoppelnde Perkussion: Gemeinsam bauen sie eine Musik, die prägnant, engagiert und tiefgründig ist, alles improvisiert.

Camille Émaille, Perkussionistin aus einem Dorf in der Region Mercantour in den Alpes Maritimes, schloss ihr klassisches Studium an den Konservatorien von Nizza und Straßburg ab, bevor sie an der Musik Akademie in Basel (Schweiz) ihre Fähigkeiten in zeitgenössischer Musik und Improvisation bei Christian Dierstein und Fred Frith vervollkommnete und 2018 ihren Abschluss in Perkussion mit Auszeichnung machte. Da sie ihre künstlerisch-musikalische Praxis als Bestandteile der Welt und des Lebens, als Zellen aller Dinge, unabhängig von einer festen Zeit und einem festen Ort betrachtet, hat sie Projekte „outside the box“ entwickelt. Das Kollektiv #, dessen Organisationsmitglied und Musikerin sie war, produzierte „wilde“ Konzerte an Orten, die normalerweise der Öffentlichkeit verschlossen sind, aber eine starke Geschichte und Akustik haben. Im Oktober 2015 organisierte sie die erste Ausgabe des MYOSOTIS-Festivals für freie, traditionelle und experimentelle Musik in einer entweihten ehemaligen Synagoge im Elsass.

Seit 2015 forscht und kreiert Nina Garcia rund um die elektrische Gitarre zwischen improvisierter Musik und Lärm. Ihr Instrumentarium ist auf ein Minimum reduziert: eine Gitarre, ein Pedal, ein Verstärker, mit dem sie Klänge formt und in das Chaos eintaucht, um das Unerhörte hervorzubringen. Bei ihrem Solo „Mariachi“ liegt der Schwerpunkt auf der Geste und der Erforschung des Instruments, seiner Resonanzen, seiner Grenzen, seiner Ausdehnungen, seiner Verunreinigungen, seiner hörbaren Nischen: mit ihm gehen oder gegen es, es eindämmen oder es klingen lassen, es unterstützen oder verletzen. Hier gibt es Rückkopplungen, Knistern, Kurzschlüsse, Stöße, Obertöne, Quietschen und zufällig auch fast perfekte Töne und Akkorde.

Zur Webseite Soundtrips NRW

Soundtrips NRW, Nr 75
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21::30 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de

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First Meeting 2
Dienstag, 09. Dezember, 20 Uhr

Ein weiteres von Fabian Neubauer zusammengestelltes First Meeting Konzert – fünf Musiker*innen treffen zum ersten Mal aufeinander und spielen ein völlig frei improvisiertes Konzert. Anlass ist die Europatournee der türkisch-amerikanischen Musikerin İpek Eginli.

First Meeting 2 mit: Ipek Eginli – Klavier, Elektronik / Este Kirchhoff – Gitarre, Elektronik / Jun-Y Ciao – Saxophon / Mitch Heinrich – Stimme / Fabian Neubauer – Schlagzeug

Ipek Eginli ist eine türkisch-amerikanische experimentelle Klangkünstlerin sowie Pianistin und Improvisatorin, deren Arbeit elektroakustische freie Improvisation auf Klavier, Stimme, modularen Synthesizern und No-Input-Mischpulten verbindet. Ihre Auftritte werden oft als abenteuerlich, wagemutig, verspielt und lebendig beschrieben und wechseln mühelos zwischen organischen und mechanischen Klängen, um Emotionen von zart und sanft bis hin zu dunkel und explosiv hervorzurufen. Eginlis elektroakustisches Solo-Debütalbum „Field Recording in a Black Hole“ (WeirdCry Records) und das live improvisierte Duo-Album „Explorers“ mit dem Cellisten Daniel Levin (EyesAndEars Records) erschienen 2024, gefolgt von ihrem dritten Album „Clouds Carry Me to the Sky“ im Jahr 2025, das Anerkennung von BBC Radio erhielt.

Este Kirchhoff ist Musiker*in, Klangkünstler*in und Multi-instrumentalist*in aus Essen. Die Musik vereint Elemente aus Punk, Noise, Free Jazz, Folk und Glitch-Elektronik. Este spielt selbst entwickelte und traditionelle Instrumente wie Banjo, Harmonika, Zither, Gitarren sowie Laptop- und DIY-Elektronik. Häufig werden günstige, ausgediente oder selbst gebaute Instrumente, Alltagsgegenstände und Open-Source-Software eingesetzt, als kritischer Umgang mit Konsumkultur und Kommerzialisierung von Musik.

Mitch Heinrich, Wuppertal. Soundpoet, Dichter und Kreischer. Mitglied im WIO, bei „fumm“ und mitchmaikwolfGang. Zuletzt erschien der Lyrikband „Sprung“ im Verlag „Der gesunde Menschenversand“.

Jun-Y Ciao wurde in Shanghai geboren und lebt derzeit in China und Deutschland. Er studierte bildende Kunst an der Düsseldorfer Akademie. Außer seiner Arbeit als Künstler ist er Improvisator und Komponist für experimentelle Musik. Seit fünfzehn Jahren gehört er zu den aktivsten Improvisatoren in China. Er ist der Gründer vom „Free Music Collective of Shanghai“ und dem Label „Where is the Zeitgeist?”-Editing Office. Als Kurator hat er die berühmte „One and a Half Tonnes“-Reihe von Avantgarde-Musikveranstaltungen kuratiert.

Fabian Neubauer (1994) ist Musiker, Multiinstrumentalist und Improvisator an der Schnittstelle von experimenteller und improvisierter Musik, Free Jazz, Noise und Performancekunst. Er arbeitet mit Klavier, Schlagzeug, Elektronik und verschiedensten Objekten. Seine Praxis verbindet freie Improvisation mit konzeptuellen Ansätzen und versteht Musik als offenen, intuitiven Prozess. Neubauer tritt solo und in Ensembles auf, arbeitet interdisziplinär mit Tanz und bildender Kunst und ist auch kuratorisch in verschiedenen Projekten aktiv.

Ipek Eginli
Este Kirchhoff
Mitch Heinrich
Jun-Y Ciao
Fabian Neubauer

First Meeting 2
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21::30 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de

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Hyperbolic
Okuda – Camatta – Ostendorf
Donnerstag, 11. Dezember, 20 Uhr

Hyperbolic ist ein wildes neues Trio, das aus dem brodelnden Schmelztiegel der Berliner und NRW-Musikszene hervorgegangen ist – mit den Masterminds Rieko Okuda, Nils Ostendorf und Simon Camatta. Ungezähmte Grooves treffen auf rohe Trompeten-Eruptionen, angetrieben von peitschenden Synthesizer-Läufen, neu abgemischt durch Effektgeräte und Sampler. Ein schweißtreibender psychedelischer Trip mit Anklängen an Don Cherry, den Miles Davis der 70er und Dub-Musik, der durch Körper und Seele geht.

Rieko Okuda: synthesizer, piano
Nils Ostendorf: trumpet, elec. 
Simon Camatta: drums

Hyperbolic auf der Webseite von Simon Camatta

Hyperbolic
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21::30 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de

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Weihnachtsfrieden
Ein interaktiver Road Trip im Wunderland
Samstag, 13. Dezember, 19 Uhr
Samstag, 13. Dezember, 21 Uhr

Privatdetektiv Rasputin Koslowski ist am Ende. Die Überreste seines lächerlichen Lebens will er diesen Heiligabend im Klo runterspülen. Doch Die schwarze Katze durchkreuzt seinen Weg und beschert ihm einen letzten Auftrag. Auf der Suche nach der ewigen Ruhe beginnt eine Schnitzeljagd durch die stille Nacht, bei der sogar Peter Alexander ausgegraben werden muss… Ihr entscheidet: Glühwein oder Kekse, Einbruch oder Klingelmann, Bockwurst oder Pflicht. Kein Trip in diesem interaktiven Theaterstück st wie der vorherige, weshalb ihr euch gleich zweimal hintereinander ins Abenteuer stürzen könnt.  

Weihnachtsfrieden Tickets:
Deluxe: Doppelvorstellung mit Glühwein-Flatrate: 29,- Euro
Santa Claus: Doppelvorstellung: 18,- Euro
Lebkuchen: Einzelvorstellung mit Glühwein-Flatrate: 22,- Euro
Tannenbaum: Einzelvorstellung: 12,- Euro
Bitte scroll nach unten um deine Ticketvariante zu buchen.

Weihnachtsfrieden
mit Dominik Hertrich und Inga Stück
Text: Dominik Hertrich, Tanja Kiewsky, Inga Stück
Licht & Sound: Christina Binta

Vorstellung 1: Einlass: 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr, Ende ca. 19:45 Uhr
Vorstellung 2: Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21:00 Uhr, Ende ca. 21:45 Uhr
Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de

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A Christmas Carol
(Dickens)

von UMS’n JIP
Freitag, 19. Dezember, 20 Uhr
Samstag, 20. Dezember, 20 Uhr

Über die Kraft von Güte und Mitgefühl.

A Christmas Carol nach der gleichnamigen Geschichte von Charles Dickens ist ein Musiktheater mit Musik von UMS ´n JIP (Ulrike Mayer-Spohn und Javier Hagen), das von Wolfgang Beuschel inszeniert ist. A Christmas Carol fasst die bekannte Geschichte in einen 80-minütigen musikalischen Klangraum – ein performatives Hörspiel sozusagen – der subversiv Electropop mit experimentellen Sounds vermischt: Morton Feldman und Bronski Beat reichen sich hier die Hand. 
UMS ´n JIP interessieren Grauzonen, Übergänge, Klangräume, die Ambivalenz eines Wortes zwischen Klang und Bedeutung, die Ambivalenz eines Bildes zwischen Erscheinung und Bedeutung, die Gleichzeitigkeit und das Verweben verschiedener Medien.

Wie von Geisterhand geführt interagieren Videoprojektionen, Musik, Gesang und Inszenierung: Footings der Abfallberge Accras, vietnamesischer Kriegsversehrter, aus industriellen Schlachthäusern und amerikanischen Armenvierteln flimmern – man merkt es kaum – rückwärts über Fensteröffnungen, welche an Weihnachtskugeln erinnern, und die geheimnisvoll mit den Klangmixturen des Duos verwoben sind. Analog zu einer fragmentierten Wirklichkeitswahrnehmung erscheinen die Videoprojektionen fragmentiert, und immer durch verschiedene Brillen. Sobald sich in Scrooges Seele die Wende zum Guten abzeichnet, fließen die Bilder – Footings von gefährlichen Schulwegen in Lateinamerika – vorwärts. Es ist im Leben, wenn auch nicht leicht, nie zu spät, um zu lernen und Dinge besser zu machen.

Mit ihren ‚electropop operas‘ ONE, TWO, THREE, FOUR, FIVE, EINER, SANCHO, zahlreichen halbszenischen und performativen Auftragsarbeiten und den Musiktheatern in Zusammenarbeit mit dem CETC am Teatro Colon in Buenos Aires können UMS ´n JIP seit 2007 auf eine jahrelange Erfahrung mit dem Genre zurückblicken. Ihre Arbeiten sind am ehesten dem instrumentalen Theater und dem konzeptuellen Musiktheater zuzuordnen und spielen virtuos und nicht ohne Ironie mit Ästhetiken zwischen Experimentalmusik und Electropop. UMS ´n JIP´s Electropop Operas sind ein unkonventionelles Taschenformat, das künstlerisches High-Tech-Labor und maximale Agilität vereinigt.

Zusammen mit ihrem Hausregisseur Wolfgang Beuschel (Zürich) nehmen sie sich mit A Christmas Carol die phantastische und sozialkritische Erzählung Dickens´ vor und kreieren um die berührende Geschichte ein zauberhaft verträumtes Klanguniversum. Textgrundlage ist ausschließlich das (gekürzte und dramaturgisch verdichtete) englische Original. Die Aufführung wird mit deutschen Untertiteln versehen. Für die Bühne und Visuals zeichnen UMS ´n JIP verantwortlich.

„A Christmas Carol in Prose, Being a Ghost-Story of Christmas“ aus dem Jahre 1843 ist eine der bekanntesten Erzählungen von Charles Dickens. Sie handelt vom Geldverleiher Ebenezer Scrooge, einem alten, grantigen Geizhals, der in einer einzigen Nacht zunächst Besuch von seinem verstorbenen Teilhaber Jacob Marley und dann von drei weiteren Geistern erhält, die ihm schließlich dazu verhelfen, sein Leben zu ändern. A Christmas Carol enthält stark sozialkritische Töne, mit denen Dickens die Missstände im England des 19. Jahrhunderts anprangert. Das wohl größte Vermächtnis seiner Weihnachtsgeschichte ist aber die Botschaft, dass Güte und Mitgefühl für die Mitmenschen zu den höchsten Gütern der Menschheit zählen. Nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über.

electropop opera based on the novel
A Christmas Carol by Charles Dickens
English (German subtitles)
2020, world premiere

Original Text: Charles Dickens
Libretto & Music: UMS ´n JIP
Stage Director: Wolfgang Beuschel
Stage & Light Design: UMS ´n JIP
Performers: Ulrike Mayer-Spohn, Javier Hagen

A Christmas Carol
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:15 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de

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PANDEMONIUM
Doku-Spielfilm
Samstag, 10. Januar, 20 Uhr

„Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.“ Am 18.03.2020 appelliert Angela Merkel in einer Fernsehansprache an die Disziplin der Bevölkerung. Bald darauf waren die Straßen leer, Klopapier und Nudeln wurden gehamstert, aus den Fenstern das Steigerlied gesungen und Krankenhauspersonal beklatscht. Die Tageschau erreichte Einschaltquoten wie sonst nur der Fußball, der plötzlich ruhte.

Jens Dornheim und Dominik Hertrich (theater glassbooth), Dirk Gerigk und Stefan Bahl (bs-films) sind im April 2020, im ersten Lockdown, als niemand wusste, was auf uns zukommt, auf die Straße gegangen. Sie haben mit Menschen gesprochen, Einsendungen selbst aufgenommener Clips erhalten, im kleinen Team Spielfilmszenen gedreht und versucht, die Meinungen, Sorgen, Unsicherheiten und Emotionen der Menschen aufzunehmen. Entstanden ist „Pandemonium“, ein Film, der heute wie eine Zeitreise wirkt, zu den Anfängen der Pandemie; einem Ereignis, das uns noch über Jahre beschäftigen wird.
Im Anschluss an den Film laden wir zu einem Publikumsgespräch ein.

Produktion: theater glassbooth & bs-films
Schauspiel: Dominik Hertrich
Idee: Jens Dornheim & Dominik Hertrich
Konzept: Dirk Gerigk
Kamera: Stefan Bahl & Dirk Gerigk / Schnitt: Dirk Gerigk
Musik: afp & Dangerboy
Special Apperance: Salomé Berger
Regie: Jens Dornheim

PANDEMONIUM
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de

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Kunst gegen Bares
Open Stage
Donnerstag, 15. Januar, 20 Uhr
Donnerstag, 19. März, 20 Uhr

Ist das Kunst oder Kommerz? Oder beides? Kann das weg? Muss es bleiben?! Bei „Kunst gegen Bares“ entscheidest Du: Sechs Newcomer-Acts stehen auf der Bühne und zeigen ihre kreativsten Talente – ob Zauberei oder Musik, Poetry Slam oder Stand Up, Drama oder auch Absurditäten, die jedes Genre sprengen – alle 15 Minuten gibt es eine neue Überraschung in der Show. Mindestens! Denn zwischen den Acts führt Relate-Sänger Patrick Krahe durch den Abend. Das kann heiter werden. Wie entscheidet das Publikum? Wer wird Meister oder Meisterin der Herzen? Wer Star oder Sternchen? Am Ende stehen die Sparschweine bereit, gefüllt zu werden, um die Aufstrebenden zu unterstützen. Kunst gegen Bares – das Open Stage Format im Rabbit Hole Theater. Du möchtest selbst mitmachen und auf der Bühne stehen? Schreib uns eine Mail an follow@rabbithole-theater.de!

+++ Achtung Spoiler! Öffne das Menü, um die Artists des kommenden Abends zu sehen! +++


Eva Adamski: „Königin in Moll“
Eva Adamski hat am 16.11.2025 offiziell und vor Zeug:innen das Ende ihres einjährigen Comeback erklärt: jetzt heißt es DA-SEIN. Deswegen macht sie sich auf den Weg nach Essen ins wunderschöne Rabbit Hole Theater um an ihre große Zeit – damals in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts – anzuknüpfen: irr- und tiefsinnige Chansonkunst versiert und behende dargeboten am Piano und alles selbst gesungen, gedichtet und komponiert. Ein bunter, höchst musikalischer Reigen über die Liebe, das Leben, den Tod und Apfelkuchen; eine berührende Mischung aus Humor und Melancholie die lange nachwirkt.


Thomas von Hof
Erlebt die faszinierende Welt des Unerklärlichen! Mentalmagier und Hypnotiseur Thomas von Hof nimmt euch mit auf eine Reise in euer Unterbewusstsein. Mit einer einzigartigen Mischung aus psychologischer Raffinesse, gezielter Suggestion und moderner Illusion zeigt er euch auf beeindruckende und humorvolle Weise, wie Gedankenlesen tatsächlich funktioniert, wie mächtig die menschliche Vorstellungskraft sein kann und wie spielend leicht sich Gedanken beeinflussen lassen. Immer wieder durchbricht er dabei die Grenzen des Vorstellbaren. Ein fesselndes Erlebnis, das Verstand und Sinne gleichermaßen herausfordert – und nachhaltig begeistert.


Juliana Herz
Ich bin Juliana Herz und 19 Jahre alt. Ich studiere Modedesign, doch findet sich meine Leidenschaft auch in dem Schreiben wieder. Gesellschaftlich relevante Themen bewegen mich sehr, und Texte helfen mir, meine Gedanken sichtbar zu machen und mich klar auszudrücken. Mit meinen Texten möchte ich neue Zugänge zu Perspektiven eröffnen und die Leserinnen und Leser zum Nachdenken anregen. Dabei lege ich Wert auf Klarheit, Einfühlungsvermögen und ehrliche Reflexion. Mein Ziel ist es, mit Worten sichtbar zu machen, was oft unausgesprochen bleibt, und Räume für Dialog zu schaffen. Ich strebe danach, Komplexität zugänglich zu machen, unterschiedliche Stimmen zu hören und Brücken zwischen Denken und Handeln zu schlagen. So möchte ich dazu beitragen, Kompass und Inspiration für andere zu sein.


Artist Nr. 4
…wird bald bekannt gegeben… Schau wieder ein! 🙂


Artist Nr. 5
…wird bald bekannt gegeben… Schau wieder rein!


Artist Nr. 6
…wird bald bekannt gegeben… Schau wieder ein! 🙂

Kunst gegen Bares – OPEN STAGE
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 22 :15 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Du möchtest mitmachen und selbst auf der Bühne stehen? – Bitte schick deine Bewerbung an kgbessen@gmail.com – Danke dir!

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Unertragbar
roterfaden-kollektiv
Freitag, 16. Januar, 20 Uhr

“Unertragbar” handelt von Kleidung, Bügelbrettbäuchen, Autoritäten und der Frage: “Wie viel ist dein Outfit wert?” Es wird sich in Kleiderhaufen getummelt, Adam und Eva streiten und dann ist da noch diese Stimme, die einem sagt, was mensch tragen darf und was nicht. Mit dieser neuen Stückentwicklung begibt sich das roterfaden-kollektiv collagenartig auf die Suche nach sozialen Funktionsweisen von Kleidung, ihrer Bedeutung für unsere Identität und utopischen Orten. Durch die Zusammensetzung von eigenen und Fremdtexten, klarer Bildsprache und performativen Elementen entsteht ein teils absurder, teils analytischer Abend.

Das roterfaden-kollektiv ist ein junges Theaterkollektiv mit Sitz im Ruhrpott. Das Theater begreifen wir als Spielplatz für das Experimentieren mit Utopien, sowohl auf der Bühne, dem Raum, in dem alles möglich ist, aber auch in unserer Arbeitsweise wollen wir utopische Ideen ausprobieren und reflektieren. Daraus resultiert eine non-hierarchische Arbeitsweise, deren Möglichkeiten und Grenzen, wie auch Auswirkungen auf die künstlerischen Prozesse und Ergebnisse wir erforschen wollen. Dabei entsteht meistens ein zerstückelter Mischmasch aus Stoffen, Bildern, Texten, Klängen, Bewegungen und ein wirbelndes Durcheinander aus Wissbegier, Humor, Reflexion und Hoffnungsschimmern.

Spiel und Konzept: Nils Julian Fock, Anouk Heck, Gerrit van de Straat / Komposition und Konzept: Paul Knust / Outside-Eye und Konzept: Knut Kolckmann

Unertragbar
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:00 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de

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