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Programm 09 – 11/22

Das aktuelle Programm im Rabbit Hole

Blaues Rauschen Festival 2022

Dienstag, 27. September, 19:30 Uhr

Dieses Festival für Digitale Soundexperimente, Elektronische Musik, Performance, Tanz und Installation lotet Möglichkeiten aus, die aktuelle technische Entwicklungen Künstler*innen und ihrem Publikum bieten. BLAUES RAUSCHEN findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt – an 4 Tagen und an 8 unterschiedlichen Spielorten im Ruhrgebiet. Am 27. September kommt blaues rauschen 2022 mit zwei Acts ins Rabbit Hole Theater:

Portrait XO – „WIRE“ // Angelo Repetto – „Into the unknown“

Tickets können online auf www.blauesrauschen.com reserviert werden.

Portrait XO – „WIRE“

Kürzlich auf der SXSW und in Kalifornien uraufgeführt, präsentiert Portrait XO „WIRE“ – KI-generierte audiovisuelle Werke, die ihre neueste Forschung im Bereich der kreativen KI zeigen. Als Teil ihrer Künstlerresidenz in der Factory Berlin x Sonar+D, die sie 2020 abschloss, arbeitete sie mit Dadabots zusammen, um eine Stunde ihrer Gesangsstimme mit einem benutzerdefinierten SampleRNN-Modell zu trainieren. Aus den 10 Stunden neuer Audiodaten, die durch maschinelles Lernen generiert wurden, entstand durch Experimente beim Songwriting und Produzieren ein neuer Prozess, den sie „neural vocal duet“ nennen.

Die Aufführung wird eine Reise durch die Art und Weise sein, wie Portrait XO Texte und Melodien mit ihrem anderen KI-generierten Ich gemeinsam schrieb, unterstützt durch eine von ihr erstellte Produktion, die die glitchy und morphenden Sounds unterstützt. Visuell tauchen wir in ihre Experimente ein, bei denen sie verschiedene KI-Modelle kombiniert, um Sounds und Text-zu-Bild-CLIP-gesteuertes VQGAN zu verwenden, um den latenten Raum für dynamische audiovisuelle Bilder zu manipulieren.

Angelo Repetto – „Into the unknown“

Angelo Repetto schrieb letztens, dass ihn die Pandemie gelehrt habe, ganz alleine mit sich selbst zu raven. Ob dies nun erfreulich oder traurig ist, sei mal dahingestellt, denn was dabei so an Schnipseln in Insta-Stories zu hören war, machte vor allem eines: Lust auf mehr. So freut es uns, Angelo mal wieder für ein bisschen länger als die obligaten 15 Sekunden Social Media Aufmerksamkeitsspanne erleben zu dürfen. Ob mit glitzernd weißer Bassgitarre im Piano-Lack-Look oder Maschinensets voller Wankelmut und Sprunghaftigkeit: Blaues Rauschen 2022 läd zur Angelo Repetto-Reise ein. Seine unberechenbare Sound-Ästhetik hat ihre Wurzeln im Wave, Acid und Krautrock und bildet das Fundament seiner Live-Performances. Zusammen mit seinen Maschinen nimmt er die Zuhörenden mit auf eine Reise in die unbekannten Galaxien der psychedelischen Musik – Into the unknown!

Micha-El Goehre & Dirk Bernemann
Ein Prosit der Melancholie

Lesung

Mittwoch, 05. Oktober, 20 Uhr

Es gibt mehr als nur Schwarz und Weiß. Es gibt auch noch sehr viel Grau dazwischen. Und mit Grau kennen sich Dirk Bernemann und Micha-El Goehre aus. Sei es der Nebel, der schwer über braunschwarzen Äckern ihrer Jugend in der ostwestfälischen Provinz liegt oder der Beton ihrer heutigen Heimatstädte Berlin und Essen. Auf dieses Grau schreiben sie die mattfarbenen Graffitis ihrer Geschichten und Texte. Sie erzählen von Exzess und Einsamkeit, den Morgen danach und den Clubnächten währenddessen, Punk und Kneipendunst, den Un- und Mitmenschen, vom Leben in der Stadt und der Zeit vor dem Tod auf dem Land.
Geschichten wie Songs von Nick Cave oder Joy Division, durchsetzt mit Melancholie und dem einen oder anderen (unsicherem) Gelächter.
Dirk Bernemann landete mit „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ einen Indiehit und hat seither zahlreiche Romane und Textbände veröffentlicht. Das aktuelle Werk „Schützenfest“ ist bei Heyne Hardcore erschienen.
Micha-El Goehre reist über Spoken word – Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. Seine Heavy metal – Romanreihe „Jungsmusik“ genießt Kultstatus. Zuletzt erschienen ist die Textsammlung „Wenn das Leben dir Limonade gibt, mach Zitronen draus“ im Satyr Verlag.

Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Im Ticketpreis ist ein Freigetränk enthalten. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt.


Amsterdam

Samstag, 08. Oktober, 20 Uhr
Sonntag, 09. Oktober, 18 Uhr

A und B stehen im Scherbenhaufen ihrer Beziehung. Ein letztes Mal werden Fotos aus der Vergangenheit betrachtet, die Gläser erhoben auf die erlebte Zeit. Als das gemeinsame Lied erklingt, tritt ein mysteriöses Paar ins Leben der Getrennten, das mehr zu wissen scheint, als A und B sich eingestehen wollen. Inspiriert von ihren Vorausdeutungen beginnt eine Reise in die Vergangenheit. Traum oder Wirklichkeit? Als A und B vor der Wahl stehen, zeigt sich das Spiegelbild ihrer Wahrheit – und der Blick in ihr unabwendbares Schicksal.

Das neue Stück von theater glassbooth beschäftigt sich mit den Fragestellungen traditioneller Beziehungsmuster; mit der Liebe und dem Scheitern, dem Streben nach Glück, Versuche des Zusammenlebens, auch an der Schmerzgrenze und über die Komfortzone hinaus. Dabei begleiten wir die Figuren auf eine teils surreale Reise, – Flucht, Verdrängung, Bewusstseinserweiterung – wie auf einem Trip nach Amsterdam, in die Stadt, von der wohl jeder seine eigene Geschichte zu erzählen hat.

Spiel: Julie Stearns, Jens Dornheim, Mira Kohli, Alexander Welp
Bühne & Kostüm: Gesa Gröning
Film-Schauspiel: Ulrich Penquitt
Filme: bs-films (Stefan Bahl & Dirk Gerigk)
Grafikdesign: Mira Kohli & Jesse Krauß
Produktionsassistenz: Christina Binta
Fotos: Uwe Faltermeier
Regie: Dominik Hertrich
Text: Jens Dornheim & Dominik Hertrich

Gefördert durch:

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…und in mir die Stadt. | Collage aus Wort, Bild und Klang

Samstag, 22. Oktober, 20 Uhr
Sonntag, 23. Oktober, 20 Uhr

Dass ich es nicht lassen kann, bei offenem Fenster zu schlafen. Elektrische Bahnen rasen läutend durch meine Stube. Automobile gehen über mich hin. Eine Tür fällt zu. Irgendwo klirrt eine Scheibe herunter, ich höre ihre großen Scherben lachen, die kleinen Splitter kichern. Dann plötzlich dumpfer eingeschlossener Lärm von der anderen Seite, innen im Hause. Jemand steigt die Treppe. Kommt, kommt unaufhörlich. Ist da, ist lange da, geht vorbei. Und wieder die Straße. – Rainer Maria Rilke

In Wort, Bild und Klang werden Erzählungen verschlungen und führen das Publikum mit gelesenen Texten von Rilke, Poe und Baudelaire, ausgestellten Bildern des Wittener Künstlers Henrik Cohnen und neu interpretierten Liedern von Kraftwerk, The Pogues und Iggy Pop hinein in Reflexionen über das eigene Sein. Dabei wird die Stadt als Grundthema genutzt, um Assoziationsräume zur Spiegelung innerer Suchbewegungen zu öffnen.

Aspekte des städtischen Zusammenlebens, wie Einsamkeit in (der) Gesellschaft, Industrialisierung, Armut und dem Nichtverstehen des Fremden, werden untrennbar mit der Rauschhaftigkeit des Lebens und der Gewissheit der eigenen Sterblichkeit verknüpft. Auf den Spuren städtischer Flaneure, die sich am tiefen Wunsch entlang bewegen, dieser kollektiven Gewissheit mit der Suche nach Sinn- und Wahrhaftigkeit entgegentreten zu können.
Die Sehnsuchtsorte sind alte Bekannte: Jemanden zu finden, der ihnen gleicht; einen Raum zu erschließen, der ihnen Vertrautes ermöglicht. Ebenso angezogen wie abgestoßen von diesem Fluchtpunkt, gehen sie los. In der Hoffnung, am Ende die eigene Zerrissenheit zu befrieden und die Angst zu verlieren.

Wort: Dominik Hertrich und Elisa Reining
Bild: Henrik Cohnen
Klang und Konzept: Marcus Krieger
Dauer: ca. 60 Minuten

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DER GUTE DIEB (A GOOD THIEF)
von Conor McPherson
ein Tresen-Monodrama mit Live-Musik

Samstag, 29. Oktober, 19:30 Uhr
Sonntag, 30. Oktober, 18:00 Uhr

Ein Ganove ist vor dem Gesetz oft leicht entlarvt, aber was, wenn wir gestehen müssten? Wir alle? Was plaudern wir im post-pandemischen Rausch aus, bei ein, zwei, drei zu viel? Und: wer macht das Ganze dann sauber?

only connect! präsentiert den einaktigen Monolog im stilvollen Bar-Ambiente. Unter Regie von Julie Stearns (USA) verleihen Johannes Ullrich (Spiel) und Alexander Kupsch (Live-Musik) in einem Maelstrom von Barfly-Melodien und einer schauspielerischen Solo- Performance der kleinen Verbrecher-Farce erschreckend (un)nahbares Leben in Zeiten post-pandemischen Theaters. only connect! zeigt: wir alle lügen, früher oder später.

Regie: Julie Stearns
Namenloser Kleinganove: Johannes Ullrich
Musik: Alexander Kupsch

Rechte: Felix Bloch Erben

www.only-connect.de

Gefördert von

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Vitamin Dream / Magnetband / PCJFB
Drei Acts an einem Abend

Freitag, 11. November, 19:00 Uhr

Vitamin Dream

Vitamin Dream, bestehend aus Tobi und Sophie, ist ein Electronica Duo aus  Gelsenkirchen. Mit der Symbiose aus irdischen Sounds und Einflüssen aus dem Weltall kreieren sie einen neuen einzigartigen Sound. Trippy Vibes mit analogen Synthesizerklängen und einer verträumten Frauenstimme bringen deinen Verstand auf eine Reise durch den Kosmos.

Magnetband

Magnetband – ein Post Punk Duo aus den Tiefen des Ruhrpotts, inspiriert durch die Klänge des frühen (Post) Punk und ergänzt durch Elemente der EBM und Rockszene. Ihr Sound lässt sich auf einem Spektrum dieser Einflüsse beschreiben und ist mit keiner Produktion endgültig definiert.
Das Duo kann auf ca. 10 Jahre gemeinsame Banderfahrungen zurückblicken und hat 2019 mit zwei Singles die Anfänge von Magnetband gefestigt. Lange standen diese beiden Veröffentlichungen, teils Corona bedingt, alleine da, jedoch war es hinter den Kulissen nie still um Magnetband. Für 2022 sind mehrere Releases geplant um das bisher Komponierte an die Öffentlichkeit zu bringen; u.a. die erste Veröffentlichung seit 4 Jahren am 09.09.22, und einer EP am 25.11.22.

Viel Live-Erfahrung machte es möglich, den Sound und die Einflüsse der Gelsenkirchener auszuarbeiten und den Ideen beider Protagonisten den ausreichenden Platz zu schaffen. So konnte der früh gesetzte Start weiterentwickelt werden und das Produkt wurde Erwachsen.

Von Depression bis Extase und Glamour bis Schmutz ist alles dabei, jedoch nie ohne den gewissen Magnetband Klang.

Parliament Cocktail Juice Friends Band – PCJFB

Entstanden in einer barmherzigen Zeit, irgendwo im Ruhrgebiet, zwischen Gertrudis Center und einem Wertstoffhof, angetrieben durch abgelaufene Medikamente.

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Einst, um eine Mittnacht
Eine Gruselkomödie nach Edgar Allen Poe

Samstag, 12. November, 19:30 Uhr

Edgar Allen Poe… schon der Name verursacht Schauer und Gänsehaut.

„In seinen Storys wurde oft jemand begraben, ohne vorher das Zeitliche gesegnet zu haben.“

Alte Gemäuer, die in stürmischer Nacht im Moor versinken. Dröhnender Herzschlag unter den Fußbodendielen. Der Rabe, der als nächtlicher Besucher im Gedicht sein „Nimmermehr“ krächzt. Dieser düstere Vogel selbst ist es, der das Publikum auf humorvoll-gruselige Art in beklemmende Sphären entführt…

„Die Sonne hat Angst vorm Dunkel. Drum verschwindet sie auch, bevor es wird Nacht.
Die Dämmerung erregt ein Gefunkel, das Wahnsinn irre sinnig macht,
wenn du um Belichtung bangst, in der Dunkelkammer namens Angst.“

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community! – Das freie Theaterformat zum Mitmachen.
Season 2: Leidenschaft

Samstag, 19. November, 20 Uhr
Sonntag, 20. November, 19 Uhr

Die theater glassbooth „community!“ geht in die zweite Runde! In zwölf Probentagen entwickeln wir mit den Teilnehmenden ein Theaterstück zum Thema „Leidenschaft“. Den kreativen Möglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt: Die Teilnehmenden werden in den Schreib- und Entwicklungs-Prozess integriert, wodurch ein spannender, einzigartiger Theaterabend entsteht.

Zum Abschluss des Projektes zeigen wir das entstandene Stück vor Publikum. Mitmachen können alle theaterinteressierten Menschen, die gerne Mal auf der Bühne stehen und ein Stück entwickeln möchten. Lampenfieber und Premieren-Gänsehaut inklusive! Es sind keine Vorerfahrungen nötig. Die Proben finden ab 18. August jeden Donnerstag von 18 bis 21 Uhr statt.

Mit: Brigitte Boesch, Valentin Bukovskyy, Sofia Giannou, Sarah Grebe, Katina Kamke, Marisa Mazzurco, Julian Müscher, Selina Seher
Regie: Dominik Hertrich
Dramaturgie: Jens Dornheim

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Mascha & Tisa: Glaube. Liebe. Kunst.
szenisch-musikalische Lesung

Freitag, 25. November, 20 Uhr
Samstag, 26. November, 20 Uhr

Wir tauchen ab in die Berliner Kunstszene der 20er Jahre, lassen uns verführen, geben uns hin, trauen uns doch nicht, geben nicht nach, lassen uns treiben und kehren zurück. Oder nicht?

Basierend auf biografischen Ereignissen der Künstlerinnen Mascha Kaléko und Tisa von der Schulenburg vor und während des Krieges spielt diese szenische Lesung mit den Themen die uns auch heute noch beschäftigen: Wer ist wann systemrelevant? Definiert sich mein persönlicher Wert über den Wert meiner Kunst? Und was will ich glauben? An die Liebe, oder? Das ist doch zu einfach!

Als junges Ensemble mit Wurzeln im Ruhrgebiet sind die Schauspielerinnen und Wahl-Berlinerinnen Samira Julia Calder und Josefine Voss auf die bildende Künstlerin „Tisa“ gestoßen, die bis zu ihrem Lebensende als Künstlerin und Nonne hier gewirkt hat. Bei ihrer Recherche haben sie Parallelen zu der Dichterin Mascha Kaléko gefunden, die zur gleichen Zeit lebte, dem jüdischen Glauben angehörte und die Schauspielerinnen stark geprägt hat.

Entstanden ist eine Hommage an das, was Heimat sein kann und die Suche nach der größten Liebe des Lebens: die Liebe zu sich selbst.

Konzept, Spiel, Regie: Samira Julia Calder & Josefine Voss
Komposition & Musik: Tobias Sicken

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Christmas Hole Weihnachtsmarkt

Sonntag, 27. November, 11:00 bis 22:00 Uhr

Am 1. Advent, den 27. November 2022, verwandelt sich das Rabbit Hole in einen einmalig-heimeligen Weihnachtsmarkt mit vielen unterschiedlichen Attraktionen und Verkaufsständen. Hier ist für jeden Weihnachtsfan etwas dabei: Gießharz-Schmuck aus eigener Herstellung (bunt glitzernd), Yoga-Kissen in schönen Mustern und gedeckten Farben und die Wunsch-Zeichnungen von Jesse Krauß lassen jedes Herz höherschlagen. Schöne Geschenke findet man auch in der Upcycling-Spielwaren-Manufaktur, in Rosalie Charlottes Kleiderparadies und in Pats‘ Weihnachtsbutton-Fabrik.

In der „Kabine der Prophezeiungen“ können Sie sich wahlweise von unserer kartenlegenden Wahrsagerin oder der KI-gesteuerten Menschmaschine (FSK 18) die Zukunft vorhersagen lassen. Schwindelfreie Gäste wagen einen Ritt im Weihnachtsschlitten-Flugsimulator.

Gönnen Sie sich leckere Weihnachtsplätzchen, Glühwein oder eine heiße Schokolade mit Sahne in der Backe-Backe-Kuchen-Stube oder holen Sie sich Inspiration für die Feiertage mit Kinky Krampus‘ Weihnachtsspielen.

Zum Abschluss des Abends erwartet Sie die große Weihnachtsgala mit Musik, Sternsingen und einem Weihnachts-Sketch (gespielter Witz).

Der Eintritt ist frei.


The Noise of Germany

Freitag, 09. Dezember, 19:30 Uhr

Nach dem Erfolg der Show beim Musik21 Festival in Hannover 2021 nun auch in Essen!

Die Neue Musik Castingshow für Junge und Junggebliebene! Fünf Künstler:innen treten gegeneinander an, um nicht nur den Titel “The Noise of Germany” sondern vor allem die Herzen der Zuhörer:innen zu gewinnen. Die Kombattant:innen haben dafür das Wunderhorn der Neuen Musik geschüttelt und versuchen mit Ausschnitten aus ihren Lieblingsstücken das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. So findet sich das Publikum wieder in einem dichten Netz, gewoben aus Solowerken von Aperghis, Berio, Birtwistle, Gubaidulina, Scelsi und vielen anderen. Das Publikum entscheidet dabei per Buzzer, wem von den fünf charismatischen Interpret:innen die Ehre zu Teil wird, am Ende als Solist:in im Mittelpunkt zu stehen.

Anne Bischof – Flöten
Sebastian R. A. Wendt – Klarinetten, Remix
Inga Balzer-Wolf – Stimme
Tilman Wolf – Klavier
Barbara Hartrumpf – Cello

Tim Pauli – Elektronik

Tim von Kietzell – Moderation

Reservieren Sie hier Ihre Tickets. Ermäßigungen werden an der Abendkasse berücksichtigt.


Draußen vor der Tür
von Wolfgang Borchert

Premiere: Herbst 2022

 „Träum ich? Seh ich alles verzerrt. Sind alles Marionetten? Groteske, karikierte Menschenmarionetten? Sie haben alle dieselben gleichen gleichgültigen entsetzlichen Visagen. Und sie reden alle so unendlich viel, und wenn man dann um ein einziges Ja bittet, sind sie stumm und dumm, wie – ja, eben wie die Menschen. Wie wir noch ganz klein waren, da haben sie Krieg gemacht. Und als wir größer waren, da haben sie vom Krieg erzählt. Begeistert. Immer waren sie begeistert. Und als wir dann noch größer waren, da haben sie sich auch für uns einen Krieg ausgedacht. Und da haben sie uns dann hingeschickt. Und sie waren begeistert. Immer waren sie begeistert. Und keiner hat uns gesagt, wo wir hingingen. Keiner hat uns gesagt, ihr geht in die Hölle.  

Und dann war der Krieg endlich da. Und dann haben sie uns hingeschickt. Und sie haben uns nichts gesagt. Nur – Macht’s gut, Jungens! haben sie gesagt. Macht’s gut, Jungens!“ 

Kriegsheimkehrer Beckmann, als Hauptfigur in „Draußen vor der Tür“ ist ein Ambivalent aus Flüchtendem, Traumatisiertem, Obdachlosem und Sehnsüchtigem. Nach Verantwortung, Familie und Ruhe suchend findet er sich in einer Gesellschaft wieder, in der das Bei-sich-sein-Können zur Unmöglichkeit geworden ist.

Konzept/Spiel/Regie/Musik: Christian Freund & Dominik Hertrich

Das Projekt wurde mit Mitteln der Bezirksvertretung sowie des Kulturamtes der Stadt Essen gefördert.


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