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Programm 09/26 – 12/26


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Kunst gegen Bares
Open Stage Show
Donnerstag, 03. September, 20 Uhr
Donnerstag, 12. November, 20 Uhr

Ist das Kunst oder Kommerz? Oder beides? Kann das weg? Muss es bleiben?! Bei „Kunst gegen Bares“ entscheidest Du: Fünf Newcomer-Acts stehen auf der Bühne und zeigen ihre kreativsten Talente – ob Zauberei oder Musik, Poetry Slam oder Stand Up, Drama oder auch Absurditäten, die jedes Genre sprengen – alle 15 Minuten gibt es eine neue Überraschung in der Show. Mindestens! Denn zwischen den Acts führt Relate-Sänger Patrick Krahe durch den Abend. Das kann heiter werden. Wie entscheidet das Publikum? Wer wird Meister oder Meisterin der Herzen? Wer Star oder Sternchen? Am Ende stehen die Sparschweine bereit, gefüllt zu werden, um die Aufstrebenden zu unterstützen. Kunst gegen Bares – das Open Stage Format im Rabbit Hole Theater. Du möchtest selbst mitmachen und auf der Bühne stehen? Schreib uns eine Mail an follow@rabbithole-theater.de!

+++ Achtung Spoiler! Öffne das Menü, um die Artists des kommenden Abends zu sehen! +++


Carsten und Carina
Carsten und Carina sind ein Akustik-Duo aus Düsseldorf, das mit eigenen Songs, gefühlvollen Balladen und eingängigen Popklängen berührt. Mit Gitarre, Klavier und zweistimmigem Gesang verbinden sie ehrliche Texte, harmonische Melodien und eine entspannte Atmosphäre. Ihre Musik lebt von Authentizität, Nähe und der besonderen Magie zweier Stimmen, die gemeinsam Geschichten erzählen.


Charlotte Main
Charlotte steht für ehrliche Musik ohne Umwege. Ihre Songs erzählen von Zweifeln, Hoffnung und den kleinen Momenten, die uns verbinden. Zwischen ruhigen Melodien und authentischen Texten entsteht ein Raum zum Zuhören, Wiederfinden und Mitfühlen. Wer sich auf ihre Lieder einlässt, nimmt vielleicht nicht nur eine Melodie mit nach Hause, sondern auch das Gefühl, mit den eigenen Gedanken nicht allein zu sein.


Léa Brooking
Hi 🌞
My name is Léa Brooking.
I create French and English soul-pop music.
I use my voice, my body and humour to share my spiritual journey. Songs about embracing one’s emotions, bringing forth healing and hope… A catharsis through inner transformation, an awakening to our true nature: LOVE 💖


Frollein
Nadia Ihjeij ist Frollein – Als Deutsch-Palästinenserin im Ruhrpott aufgewachsen, vereint sie die ziemlich deutsche Tradition des musikalischen Kabaretts mit dem migrantisierten Lebensgefühl des „Nie so richtig dazu Gehörens“. Diese Mischung aus wortgewandter Deut(sch)ungshoheit und rotzfrecher Gesellschaftskritik macht dabei den Charme von Frollein aus. Und weil die Nahbarkeit natürlich nicht fehlen darf, wird hier und da auch mal andächtig an der Gitarre gezupft.
Foto (c) Frank Kurcyk


Rafael Köhne
Rafael Köhne, Singer-Songwriter aus Oberhausen, komponiert und textet seit 2020 eigene Lieder. Zunächst auf Englisch, mittlerweile hauptsächlich auf Deutsch. Er beherrscht mehrere Instrumente, darunter Gitarre, Klavier und Percussion, und kombiniert diese in seinen melancholischen und tiefgründigen Songs. Im April 2024 veröffentlichte Köhne sein zweites Album mit dem Titel „So Schön Kaputt“, das elf emotionale Tracks umfasst, darunter den Song „1000 Sachen“. Er spricht offen über persönliche Themen wie seine Erfahrungen mit Depressionen und nutzt seine Musik als Ventil, um seine Gefühle auszudrücken.


Patrick Krahe – Moderation

Kunst gegen Bares – OPEN STAGE SHOW
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 22 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.
Du möchtest mitmachen und selbst auf der Bühne stehen? – Bitte schick deine Bewerbung an follow@rabbithole-theater.de – Danke dir!


Ketzer
eine Produktion von theater glassbooth
Samstag, 05. September, 20 Uhr
Sonntag, 06. September, 17 Uhr

Inmitten von Sturm und Regen steht eine junge Missionarin vor einem fremden Anwesen, auf der Suche nach ihrem ersten Täufling. Der Mann, der ihr öffnet, wirkt ruhig und höflich und an einer theologischen Debatte interessiert – doch etwas stimmt nicht: seine Fragen sind zu gut gestellt, sein Interesse zu gezielt. Zwischen den beiden entspinnt sich bald ein Duell aus Glauben und Skepsis, aus Überzeugung und Zweifel. Was als Zufallsbegegnung beginnt, wird zu einer Prüfung – psychologisch, moralisch und spirituell. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Glaube, zwischen Mission und Versuchung, beginnen zu verschwimmen. Das Stück fragt, ob der Glaube retten oder vernichten kann, und was geschieht, wenn Überzeugung zur Obsession wird: wer bekehrt hier wen?

Das Theaterstück „Ketzer“, basierend auf dem Plot des US-amerikanischen Films „Heretic“ (2024), entwickelt sich vom Zwei-Personen-Kammerspiel zum beklemmenden Psychothriller, in dem existenzielle Fragen unserer Zeit aufgegriffen werden: Wie gehen wir mit Glauben, Zweifel, Schuld und Verantwortung um – in einer zunehmend säkularisierten und zugleich von spiritueller Suche geprägten Gesellschaft? In einer Zeit, in der religiöse und weltanschauliche Konflikte wieder sichtbar werden, bietet das Stück einen künstlerischen Raum für Dialog, Reflexion und Perspektivwechsel. Nachdem das Theater glassbooth im letzten Jahr mit „Der Nachbar“ einen Roman der belgischen Schriftstellerin Amélie Nothomb erfolgreich für die Bühne adaptierte, wird nun mit „Ketzer“ ein Filmstoff zum Bühnenstück transferiert.

Spiel: Nicole Elisabeth Lehmann, Jens Dornheim, Sophie Giorgio / Rebekka Scholte van Mast
Bühne: Teddy Braun, Mirco Heinen, Helmut Tacke
Requisite & Kostüm: Anke Stemberg, Martina Flößer
Musik: Danny-Tristan Bombosch
Plakat-Fotografie & Gestaltung: Ole Steiner
Fotos Webseite: Michael Zerban
Produktionsleitung: Jens Dornheim
Bearbeitung für die Bühne & Regie: Yannis Deden
eine Produktion v. theater glassbooth

Ketzer
05.09.: Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:45 Uhr, mit Pause.
06.09.: Einlass 16:30 Uhr, Beginn 17 Uhr, Ende ca. 18:45 Uhr, mit Pause


Labasheeda with Thistles
Montag, 07. September, 20 Uhr

Labasheeda ist ein außergewöhnliches Rocktrio aus Amsterdam, das für seine energiegeladenen und mitreißenden Live-Shows bekannt ist. Die Musik der Band bewegt sich zwischen minimalistischen, eingängigen Melodien und kraftvollen Ausbrüchen: Mal tragen weitläufige Basslinien und treibende Rhythmen die Songs, mal entfalten sich intensive, hymnische Gitarrenwände voller Dynamik und Spannung. Ihren unverwechselbaren Sound verdankt die Band dem ungewöhnlichen Einsatz der Geige, den immer wieder überraschenden Taktwechseln und nicht zuletzt der markanten Stimme von Saskia van der Giessen. Mit ihrem sechsten Studioalbum Blueprints, das im November 2023 erschien, gelang Labasheeda ein weiterer künstlerischer Höhepunkt. Die internationale Musikpresse lobte das Werk als innovatives Meisterstück des Post-Punk.

Zur aktuellen Besetzung gehören:
Arne Wolfswinkel (Gitarre, Bass), Saskia van der Giessen (Gesang, Gitarre, Geige) und George Hadow (Schlagzeug).

Zur Webseite von Labasheeda
Labasheeda auf Spotify
Labasheeda auf Instagram
Labasheeda auf YouTube

Supported by: Thistles

Thistles are a German/Indian/Dutch trio from Cologne, formed in 2023. Guitar, bass, drums — nothing else, and nothing else needed.

The band grinds post-punk, noise rock and shoegaze into long, physical arcs: patient builds, walls of feedback, sudden quiet. Songs take their time and then refuse to behave.

Their first release, „demo recordings 2025 — live at rehearsalroom“, was cut live in one room — no overdubs, no safety net. That is also what you get on stage.

Zur Webseite von Thistles
Thistles auf Instagram

Labasheeda with Thistles
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:45 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de


Studio Trafique: LOST
Donnerstag, 10. September, 20 Uhr
Freitag, 11. September, 20 Uhr

Nominiert für den Kurt-Hackenberg-Preis, Köln

In einer vermeintlich freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft bewegen sich drei Frauen durch ein System, das Teilhabe verspricht und zugleich Ausgrenzung produziert. Amineh 1 gilt als beruflich erfolgreich, angepasst an die gesellschaftlichen Erwartungen. Doch ihre Entscheidungen sind von stillen Konzessionen geprägt, die meist unsichtbar bleiben. Amineh 2 ist auf der Flucht vor einem repressiven Regime und findet hier keinen Raum, keine der Hilfen, die ihr zustehen würden. Amineh 3 versucht zwischen äußerer Zuschreibung und innerem Begehren einen eigenen Weg zu finden und scheitert an gewaltvollen Formen von Zensur.

Gemeinsam taumeln sie in einer kafkaesken Welt, in der Regeln behauptet, aber nie erklärt werden – und in der Macht stets zelebriert wird. Ihre Erfahrungen von Verlorensein und Scheitern verdichten sich zu einer weiblichen Perspektive auf ein dysfunktionales Gesellschaftssystem, in dem Freiheit zur leeren Formel wird.

Künstlerische Leitung: Amineh Arani und Björn Gabriel, Regie: Björn Gabriel, Regieassistenz: Kathi Rettich, Spiel: Amineh Arani, Anna Möbus, Katharina Speelmans, Lucas Rosenberg, Videoart & Sound: Jan van Putten, Produktion: Danae Hübner, Bühne: Björn Gabriel, Kostüm: Anna Marienfeld, Diversitätsbeauftragte: Ayse Kalmaz

Finanziell gefördert durch das Land NRW

Studio Trafique: LOST
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:10 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.


Eva Adamski
Die Königin in Moll

Samstag, 12. September, 20 Uhr

Nach einer knapp zwanzigjährigen Pause ist sie zurück auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Die Moraltheologin, Mystikerin und Melancholikerin Eva Adamski fesselt ihr Publikum mit neu gewonnener Reife und einem breiten Repertoire an frischen Liedern; einer Mischung aus tief- und irrsinniger Chanson-Kunst, Singer-Songwriter-Charme und Piano-Pop-Glitzer. Ihre zu Herzen gehenden Texte über die Liebe und den Tod, den Wahnsinn und das Wunder des alltäglichen Daseins vermitteln einen unwiderstehlichen Mix aus Humor und Gefühl, der aufhorchen lässt und lange nachwirkt. Stimmgewaltige Wort-Jonglage und ein musikalischer Ritt erster Güte, mal optimistisch, mal nachdenklich, immer berührend. Und – endlich – die LÄNGST überfällige Hommage an den Apfelkuchen.

Zur Webseite von Eva Adamski

Eva Adamski
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:30 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de


Gem Jar
Donnerstag, 17. September, 20 Uhr

Matthew Ryals, Foto (c) Aaron Laserna / Anna Größbrink, Foto (c) Niclas Weber / Jonas Engel, Foto (c) Niclas Weber

2025 in Köln gegründet, bringt Gem Jar drei markante Stimmen der internationalen Improvisationsszene zusammen. Anna Größbrink (Kontrabass), Matthew Ryals (Modularsynthesizer) und Jonas Engel (Saxophon) begegnen sich in einem offenen musikalischen Dialog, in dem Klang, Geräusch und Stille gleichberechtigt nebeneinanderstehen.

Mit erweiterten Spieltechniken, präparierten Instrumenten und elektronischen Klanglandschaften entstehen dichte, überraschende Soundräume – mal fragil und konzentriert, mal roh und eruptiv. Die Musik bewegt sich jenseits stilistischer Grenzen und lebt vom spontanen Zusammenspiel, von Neugier und dem gemeinsamen Erkunden.

Die drei Musiker*innen blicken auf langjährige Konzerttätigkeit in Europa, Asien und Nordamerika zurück und verbinden ihre individuellen künstlerischen Handschriften zu einem ebenso eigenständigen wie mitreißenden Trio.

Gem Jar
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:30 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.


A Feast for One / Das Ross
Freitag, 18. September, 20 Uhr

Aline Lebrun, Foto (c) Benoit Douchy / Mariane Verbecq, Foto (c) Arnaud Dubois

A FEAST FOR ONE

Hundert Äpfel liegen über die Straße verstreut. Stellen Sie sich vor, wie sie langsam auf das Publikum zurollen. Die Performerin betritt die Bühne und beginnt sich zu bewegen. Die Kinder fragen sich: Ist sie Schneewittchen, Eva oder eine Prinzessin? Die Erwachsenen stellen sich eine andere Frage: Was wird mit all diesen Äpfeln geschehen? Werden sie gegessen, geteilt, zerdrückt oder verschwendet?

A Feast for One entfaltet eine Auseinandersetzung mit den sozialen, emotionalen und politischen Widersprüchen rund um das Thema Nahrung. Beißend, kauend, anbietend und verweigernd durchläuft das Solo Kreisläufe von Verlangen und Zurückhaltung, Fürsorge und Überfluss. – „Knack.“ – A Feast for One versteht Nahrung als weit mehr als bloße Ernährung. Sie steht für Fürsorge, Genuss, Scham, Ausgrenzung und Macht und wirft die Frage auf, wer essen darf und wer hungrig bleibt. Die Performance reflektiert globale Ungleichheiten im Zugang zu Nahrung und lädt dazu ein, sich mit den Widersprüchen auseinanderzusetzen, die wir tagtäglich mitkonsumieren.

Aline Lebrun, Foto (c) Benoit Douchy

DAS ROSS

Das Ross ist ein Tanzsolo, das Mariane Verbecq 2024 entwickelt hat. Ausgangspunkt der Arbeit sind die Unruhen in Frankreich im Juni 2023, die nach dem Tod von Nahel Merzouk infolge von Polizeigewalt ausbrachen. Von dort aus weitet sich der Blick auf die vielen Formen von Unterdrückung, die Menschen individuell wie gesellschaftlich erfahren. Ausgrenzung kann jede und jeden treffen – aufgrund des Geschlechts, der eigenen Überzeugungen, der Art zu lieben oder der persönlichen Lebensweise. So entfaltet das Stück eine universelle Perspektive.

Das Ross fragt nach den Möglichkeiten von Emanzipation und Erwachen. Es macht sichtbar, wie die Ablehnung anderer Sichtweisen, die Zurückweisung von Vielfalt und die Verweigerung, die eigene Andersartigkeit anzuerkennen, den Boden für Ausgrenzung und Gewalt bereiten können. In der Verkörperung einer weiblichen Figur zeichnet das Solo den Weg zur Selbsterkenntnis und Selbstermächtigung nach – einen inneren Prozess, der dazu befähigt, den eigenen Platz in der Gesellschaft einzunehmen und Haltung zu zeigen.

Mariane Verbecq, Foto (c) Arnaud Dubois

A Feast for One
Konzept & Choreografie: Aline Braun, Tanz & Co-Creation: Aline Lebrun
Musik: Barb Dinnebier, Unterstützung: La Maison de la culture de Tournai

Das Ross
Tanz & Choreografie: Mariane Verbecq

Im Anschluss an die Vorstellungen bieten wir ein Publikumsgespräch an.

A Feast for One / Das Ross
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:20 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.


Rudy Radu
Psychedelic – Drone – Shoegaze – Dream Pop – Songs

Samstag, 19. September, 20 Uhr

Ein Anfang der Liebe. Eine Liebe im Gange. Eine Liebe umsonst. Eine Liebe in der dunkelsten Katastrophe.

Rudy Radu / Foto (c) Henry Weise

Mit Rudy Radu präsentiert sich eine klanggewaltige Tonlawine aus dem Essener Underground. Zwischen Shoegaze, Dream Pop und psychedelischen Drone-Elementen entstehen intensive Klanglandschaften, getragen von Atmosphäre, Dynamik und einem ausgeprägten Gespür für Melodie und Songstruktur.

Die Konstante: langes Sustain, satter Gitarrensound, harscher Overdrive – getrieben bis zum totalen Crash. Delay-Sounds, wiederkehrende Hallsequenzen, prall gefüllt mit Bässen, Wohlwollen und Energie. Dazu eine Gesangsstimme, die auffängt und trägt.

Die Evaporation von Milch auf glühendem Stahl. Die Pyrolyse von heißem Kunststoff.

Rudy Radu steht für Konzerterlebnisse, bei denen Sound, Licht und Raum miteinander verschmelzen. Bereits die Record Release Show im Rabbit Hole Theater im vergangenen Jahr wurde zu einem besonderen audiovisuellen Erlebnis: Licht, Nebel und Sound verdichteten sich zu einem intensiven Moment, in dem die Musik nicht nur gehört, sondern spürbar wurde.

Poetische Texte treffen auf raue Energie, Melodie auf Geräusch, Zerbrechlichkeit auf Wucht. Was an diesem Abend passieren wird? Vielleicht ein kontrollierter Absturz, vielleicht ein Moment völliger Auflösung. Sicher ist nur: Es wird kein gewöhnliches Konzert.

Rudy Radu / Foto (c) Frank Kurcyk


Webseite Rudy Radu
Instagram Rudy Radu
YouTube Rudy Radu

Rudy Radu
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:30 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
VVK: 12,- € zzgl. VVK-Gebühr, Abendkasse: 16,- €


AlleSerlaubt – Konzertreihe
freie Improvisationsmusik junger Mütter

Nr. 1: Katharina Koenig & Raissa Mehner
Sonntag, 20. September, 16 Uhr

Katharina Koenig (Foto (c) Marcus Graf) / Raissa Mehner (Foto (c) Wally Raths-Mehner)

Die Konzertreihe „AlleSerlaubt“ wird von professionellen Improvisations-Musikerinnen aus NRW gespielt, die junge Mütter sind. Das Rabbit Hole Theater bietet hierzu ideale Rahmenbedingungen in familienfreundlicher und herzlicher Atmosphäre. Die Duo-Konzerte bestehen jeweils aus zwei 30 minütigen Sets und einer 20 minütigen Pause.

Beim ersten Konzert werden Katharina Koenig – Akkordeon – und Raissa Mehner – Gitarre – zu hören sein. Mit ihren differenzierten und kontrastreichen Klängen machen sie u. a. auf das Ungleichgewicht aufmerksam, dass junge Musikerinnen und Mütter mit Care-Verpflichtungen im freien Musikbusiness unterrepräsentiert sind. Die Musikerinnen sind in ihrem künstlerischen Vortrag frei, werden jedoch von der Kuration zu eher ruhigeren deep listening-Klängen ermutigt, um eine in der Lautstärke angemessene Wohlfühlatmosphäre auch für mitgebrachte Babys und Kleinkinder zu schaffen.

Alle Menschen sind zu den Konzerten herzlich eingeladen, daher wird kein festes Eintrittsgeld erhoben – die Tickets können auf „pay-what-you-want“-Basis zu einem frei gewählten Betrag erworben werden und kommen den Musiker*innen zu Gute.

AlleSerlaubt – Konzertreihe, Nr. 1: Koenig & Mehner
Einlass 15:30 Uhr, Beginn 16 Uhr, Ende ca. 17:15 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.


Die Konzertreihe „AlleSerlaubt“ ist gefördert vom Kulturamt der Stadt Essen.
Herzlichen Dank.


Daniel Defoe: Die Pest in London
25. September, 20 Uhr
26. September, 20 Uhr

Planet der Viren – Kommt die nächste Pandemie unausweichlich? Ein multimediales Theatererlebnis zwischen Vergangenheit und Zukunft

Was, wenn Geschichte sich nicht nur reimt, sondern wiederholt?
London, 1722: In einem packenden Bericht schildert Daniel Defoe, wie eine ganze Stadt in die Isolation gerät. Die Behörden leugnen die Gefahr, dann verriegeln sie die Tore. Versorgung bricht zusammen. Panik und Egoismus treffen auf Menschlichkeit und Überlebenswillen. Pesthäuser, Plünderungen, stille Straßen – und Entscheidungen, die Leben kosten. Klingt erschreckend aktuell?

In einer einstündigen Mixed-Media-Inszenierung entfaltet der bildende Künstler und Regisseur Kristóf Szabó ein intensives Szenario über Pandemien – inspiriert von Defoes Chronik, verdichtet mit heutigen Bildern, Klängen und Gedanken. Ein Erlebnis an der Schnittstelle von Visual Arts und Theater, das tief in die menschliche Seele blickt.

Spannend. Beunruhigend. Berührend. Ein Abend, der mehr fragt als beantwortet – und genau deshalb unter die Haut geht.

Foto (c) Oliver Stroemer AMAZE

Mit: Maximilian von Mühlen als PEST, Boshi Nawa als FAKTOTUM, Lili Oksanen als TOTE SEELE | Video-Art: Ivó Kovács | Foto-Art: Claudia Diaz & Kristóf Szabó | Kostüm der Pest: Maximilian von Mühlen | Kostüm des Faktotums & der Toten Seele: Kristóf Szabó | Text: Daniel Defoe:  Die Pest zu London  (Auszüge aus dem Roman)  u.a.| PR: Ines Langel | Bühnenbild, Sound-Design, Dramaturgie & Regie: Kristóf Szabó

Foto (c) Oliver Stroemer AMAZE
Foto (c) Oliver Stroemer AMAZE
Foto (c) Oliver Stroemer AMAZE
Kristóf Szabó, Foto (c) Michael Zerban

Die Pest in London
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
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Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.

Finanziell gefördert durch das Land NRW


CLOSE
Die Oliver Henke Magic Show

Sonntag, 27. September, 15:30 Uhr
Freitag, 13. November, 20 Uhr

Nach „Mysteria“ kommt Magier Oliver Henke mit seiner neuen Show ins Rabbit Hole: In „Close – näher kannst du Magie nicht kommen!“ gibt es keine klassische Bühne, jeder Gast wird selbst Teil der magischen Kunststücke. Illusionen, Zaubertricks und Wunder ereignen sich nicht nur direkt vor den Augen der Zuschauer, sondern mit ihnen. Dabei ist Oliver Henke Meister der magischen Täuschung: Immer wenn man glaiubt, den Trick durchschaut zu haben, zaubert er eine neue, unfassbare Wendung aus dem sprichwörtlichen Hut.

Oliver Henke ist ein erfahrener Zauberkünstler, der mit moderner, interaktiver Magie fasziniert. Seine Spezialität liegt in der Verbindung von klassischer Zauberkunst mit innovativen Elementen wie Mentalmagie und digitaler Illusion. Dabei steht das Publikum stets im Mittelpunkt – sei es bei exklusiven Events (z.B. Käfer, Siemens, Schalke 04), Hochzeiten oder seinen einzigartigen Theatershows.

Mit einem Gespür für außergewöhnliche Momente und präzise Inszenierung schafft Oliver Henke unvergessliche Erlebnisse, die weit über gewöhnliche Zauberei hinausgehen. Seine Auftritte zeichnen sich durch Charisma, Stil und einen Hauch von Unvorhersehbarkeit aus – ein Garant für staunende Gäste und magische Erinnerungen.

Zur Webseite von Oliver Henke

Kundenbewertungen & Erfahrungen zu Zauberer Oliver Henke. Mehr Infos anzeigen.

Oliver Henke CLOSE
27.09.: Einlass 15 Uhr, Beginn 15:30 Uhr, Ende ca. 17:15 Uhr, mit Pause
13.11.: Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:45 Uhr, mit Pause.
Tickets:


es war keine gangstergeschichte und
keine liebesgeschichte
sondern mein leben

Gedichte und Cello
Ein Abend von und mit Sara Camatta & Emily Wittbrodt
Donnerstag, 01. Oktober, 20 Uhr

Zwischen den Gedichten von Sara Camatta und der Musik Emily Wittbrodts entspinnt sich ein traumhafter Dialog. Nicht zuletzt, weil Emily in dem Jahr geboren wurde, als Sara ihr erstes Gedicht schrieb, und Sara zusätzlich zum Klavierspielen gerne Cello gelernt hätte, verspricht das Projekt einen Abend, in dem es um Verbindung geht. Heiter, scharf- und tiefsinnig gestalten sie einen bildreichen, klanglich dichten Abend über das Spannungsfeld aus Verletzlichkeit und Kraft, die entsteht, wenn wir uns dem Leben mit den Mitteln von Poesie und Musik voll zuwenden.

Emily Wittbrodt, Foto (c) Ludwig Kuffer / Sara Camatta, Foto (c) Julie Büchel

Sara Camatta, wohnhaft in Essen, studierte Germanistik, Philosophie und Allgemeine Sprachwissenschaft in Münster und Köln und war Gaststudentin bei Jörg Immendorff an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie schreibt Lyrik und Prosa, zeichnet und tanzt. Zuletzt erschienen von ihr 2024/25 der Gedichtband „wenn du selten und unsichtbar“, Sommavilla Verlag, und Gedichte im Jahrbuch der Lyrik, Verlag Schöffling & Co.

Emily Wittbrodt, improvisierende Cellistin und Komponistin, lebt zurzeit in Köln. Der Schwerpunkt ihrer musikalischen Praxis liegt auf experimenteller Musik und interdisziplinären Kollaborationen. Emily ist regelmäßiger Gast auf internationalen Festivals, außerdem schuf sie Musik für Tanztheaterstücke im In- und Ausland. Ihre Veröffentlichungen sind auf den Labels Anna Ott, Umland records, boomslang records, Impakt records und Futura Resistenza zu hören.

es war keine gangstergeschichte…
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.


UMS’nJIP Weekend
SANCHO (Cervantes)
KAFKA Liederabend

Freitag, 02. Oktober, 20 Uhr
Samstag, 03. Oktober, 20 Uhr
Sonntag, 04. Oktober, 17 Uhr

Hier geht es zu den Tickets

Nach den Konzerten von „Woyzeck“ und „A Christmas Carol“ kommt das Schweizer Duo UMS’nJIP zurück ins Rabbit Hole Theater!

Diesmal zeigen Ulrike Mayer-Spohn und Javier Hagen ihre Electropop-Opera „Sancho“ (Cervantes) und den Liederabend „Kafka. Literatur trifft Komposition“. UMS’nJIPS Arbeiten sind am ehesten dem instrumentalen Theater und dem konzeptuellen Musiktheater zuzuordnen und spielen virtuos und nicht ohne Ironie mit Ästhetiken zwischen Experimentalmusik und Gesang, Video-Art und Electropop – ein unkonventionelles Taschenformat, das künstlerisches High-Tech-Labor und maximale Agilität vereinigt. Erlebt eine experimentelle, teils herausfordernde, dann wieder poppige bis meditative musikalisch-literarische Reise in unverkennbarer UMS’nJIP-Charakteristik.

SANCHO (Cervantes)
Electropop Opera

02.10., 20 Uhr / 04.10., 17 Uhr

DON QUIXOTE ALS KOPFKINO. Kafkas Kurzprosa ‚Die Wahrheit über Sancho Pansa‘ ist einer der Schlüssel dieses Musiktheaterabends: eine ironische Umdeutung der beiden Hauptpersonen aus dem bekannten Roman Don Quixote von Miguel de Cervantes aus dem Jahr 1605/1615: Geht es nach Kafka, so gelingt es Sancho Pansa, mit Hilfe von Ritterromanen seinen eigenen Teufel – er gibt ihm den Namen Don Quixote – von sich abzulenken und ihn die verrücktesten Taten aufführen zu lassen, die aber niemandem schaden. Sancho Pansa folgt ihm dabei gleichmütig auf seinen Zügen und hat dabei bis zum Ende große Unterhaltung. Sancho Pansa wird somit zum Spiritus rector der Geschichte, der in UMS’nJIPs Musiktheater, allseits begleitet von einer wortkargen Teresa Pansa, nun im Wohnzimmer (inter-)agiert.

BESCHEIDENHEIT ALS TUGEND. Die Faszination für Sancho liegt auch in seiner Menschlichkeit – und in seinen sich entwickelnden Antworten auf die Fragen zwischen Sein und Haben. Indem er zwar der Versuchung, Statthalter zu werden, nachgibt und dafür auch seine Familie verlässt, später aber zugunsten eines bescheidenen Lebens wieder abdankt und zurückkehrt, mit etwas Geld, das durch seinen „Fleiß und ohne jemandes Schaden (!) erworben“ legt er auch ein Statement ab, das Begriffen wie unbedingter Wirtschafts- und Wohlstandssteigerung schlicht Genügsamkeit entgegensetzt: notabene zugunsten einer seelischen Ausgeglichenheit, persönlichen Freiheit und Unabhängigkeit.

SANCHO
electropop opera by UMS’nJIP, 2019
based on the novel El Ingenioso Hidalgo Don Quijote de la Mancha (1605)
by Miguel de Cervantes and texts by Franz Kafka

Spanish with English, French and German subtitles

MITWIRKENDE

Text: Miguel de Cervantes
Libretto: JIP, nach einer Idee von Javier Walpen
Musik: UMS’nJIP, Shintaro Imai
Regie: Wolfgang Beuschel
Sancho, Herzog, Gandalin, Arbeiter, Schneider, Merlin, Sprecher: JIP
Teresa Panza: UMS


KAFKA
Liederabend

03.10., 20 Uhr

JIP ad kafka:
Meine erste Begegnung mit Kafka war – als Schullektüre – Die Verwandlung – die Reaktion: Verwirrung und Faszination zugleich. Später kamen die gesammelten Erzählungen dazu, und seitdem haben mich Kafkas Texte nicht mehr losgelassen. Wichtige Werke verschiedener Komponisten, deren Uraufführungen mir anvertraut wurden, setzten sich mit Kafka auseinander: Beat Gysins Marienglas etwa mit Das Schloss, oder Thorsten Töpps à rien mit Kafkas letztem Tagebucheintrag. Kafka ist im Übrigen auch der Autor, den ich als erstes vertont habe, und somit derjenige, der mich kompositorisch am längsten begleitet. Kafkas Präzision, Beobachtungsgabe, Differenzierung und Multiperspektivität setzen für mich Massstäbe, und von seiner merk- wie denkwürdigen Poesie lasse ich mich auch heute noch verzaubern.

So sind in diesem Zyklus sechs meiner Lieblingserzählungen zu einem durchkomponierten Werk zusammengefasst.

1. Zerstreutes Hinausschaun
2. Nachts
3. Ich bin zurückgekehrt
4. Wunsch, Indianer zu werden
5. Das nächste Dorf
6. aus: Der Hungerkünstler

Die Erzählungen sind bis auf die 3. Ich bin zurückgekehrt und 6. Der Hüngerkünstler, äusserst kurz, meist nur wenige Zeilen lang. Der Hungerkünstler ist textlich gestrafft. Bemerkenswert ist dessen Schluss; im Käfig, in welchem der Hungerkünstler vergessen verendet, wird später ein Panther eingesperrt. Dies als Verweis auf Rilkes Panther zu lesen ist naheliegend. Kafka kannte Rilkes Schaffen, zudem sind beide im deutschsprachigen Milieu Prags gross geworden. Und so rundet Rilkes Panther – leise geflüstert – als Epilog diesen Reigen an Kafka-Erzählungen ab.

Kafka ist über mehrere Jahre als Baukasten für Stimme, Blockflöte, Zuspielband (und wahlweise auch kleines Instrumentalensemble – Fl, Cl, Vle, Vc) bis auf abendfüllende Größe entstanden. Das Zuspielband ist konstant präsent und etabliert zugleich den Raum, in welchem Klangereignisse – live und ab Band – geschehen. Diese verhalten sich wie Objekte, deren Präsenz im Raum sich erst über die Zeit erschließen zu lassen scheinen. Diese Objekte sind leise, einzelne Klangcluster (für die Vertikale) oder Melodielinien (für die Horizontale), sich entwickelnd oder ins Leere verebbend – einer Versuchskonstellation gleichend, metaphorisch für die in den vertonten Texten ausgesprochenen, in der Regel vergeblichen Wünsche.

Tickets UMS’nJIP Weekend
02. & 03.10: Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:15 Uhr / 04.10.: Einlass 16:30 Uhr, Beginn 17 Uhr, Ende ca. 18:15 Uhr
Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.


Ketzer
eine Produktion von theater glassbooth
Freitag, 16. Oktober, 20 Uhr
Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr

Inmitten von Sturm und Regen steht eine junge Missionarin vor einem fremden Anwesen, auf der Suche nach ihrem ersten Täufling. Der Mann, der ihr öffnet, wirkt ruhig und höflich und an einer theologischen Debatte interessiert – doch etwas stimmt nicht: seine Fragen sind zu gut gestellt, sein Interesse zu gezielt. Zwischen den beiden entspinnt sich bald ein Duell aus Glauben und Skepsis, aus Überzeugung und Zweifel. Was als Zufallsbegegnung beginnt, wird zu einer Prüfung – psychologisch, moralisch und spirituell. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Glaube, zwischen Mission und Versuchung, beginnen zu verschwimmen. Das Stück fragt, ob der Glaube retten oder vernichten kann, und was geschieht, wenn Überzeugung zur Obsession wird: wer bekehrt hier wen?

Das Theaterstück „Ketzer“, basierend auf dem Plot des US-amerikanischen Films „Heretic“ (2024), entwickelt sich vom Zwei-Personen-Kammerspiel zum beklemmenden Psychothriller, in dem existenzielle Fragen unserer Zeit aufgegriffen werden: Wie gehen wir mit Glauben, Zweifel, Schuld und Verantwortung um – in einer zunehmend säkularisierten und zugleich von spiritueller Suche geprägten Gesellschaft? In einer Zeit, in der religiöse und weltanschauliche Konflikte wieder sichtbar werden, bietet das Stück einen künstlerischen Raum für Dialog, Reflexion und Perspektivwechsel. Nachdem das Theater glassbooth im letzten Jahr mit „Der Nachbar“ einen Roman der belgischen Schriftstellerin Amélie Nothomb erfolgreich für die Bühne adaptierte, wird nun mit „Ketzer“ ein Filmstoff zum Bühnenstück transferiert.

Spiel: Nicole Elisabeth Lehmann, Jens Dornheim, Sophie Giorgio / Rebekka Scholte van Mast
Bühne: Teddy Braun, Mirco Heinen, Helmut Tacke
Requisite & Kostüm: Anke Stemberg, Martina Flößer
Musik: Danny-Tristan Bombosch
Fotografie & Gestaltung: Ole Steiner
Produktionsleitung: Jens Dornheim
Bearbeitung für die Bühne & Regie: Yannis Deden
eine Produktion von theater glassbooth

Ketzer
16.10.: Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:45 Uhr, mit Pause. /18.10.: Einlass 16:30 Uhr, Beginn 17 Uhr, Ende ca. 18:45 Uhr, mit Pause


Henning Neidhardt Trio & rsn
Collaborative Ambient Jazz Improvisation
Samstag, 17. Oktober, 20 Uhr

Unter dem Titel „Collaborative Ambient Jazz Improvisation“ teilen sich das Henning Neidhardt Trio und rsn die Bühne des Rabbit Holes. Dabei spielen die vier Musiker in fließend wechselnden Kombinationen und erschaffen eine experimentelle Klanglandschaft, die sich zwischen Ambient, Jazz und Field Recordings bewegt – ein immersives Live-Experiment. Der Opener für den Abend bleibt geheim.

henningneidhardt.de
rsn-entities.com

Henning Neidhardt Trio & rsn
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:30 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.


Vom 23. Oktober bis zum 01. November wird es schaurig-schön im Rabbit Hole Theater! Beim zweiten Halloween Festival erwartet dich eine exklusive Wundertüte fantastischer Events, gefüllt mit Dunkelheit, abgründigem Humor, aufopferungsvollem Schauspiel und bizarren Klängen.

Klick auf das Vorschaubild, um zu den einzelnen Veranstaltungen zu gelangen!

Highway to Hell
23. und 24. Oktober, 20 Uhr
Volkmann – Boer – Camatta
25. Oktober, 19 Uhr
Les Marquises – Soundtrips NRW
26. Oktober, 20 Uhr
Erwin Reisinger
27.Oktober, 20 Uhr
The Kid in the Hole
28. Oktober, 20 Uhr
Teresa Riemann & Ad Parnassum
29. Oktober, 20 Uhr
Ketzer
30. Oktober, 20 Uhr
Don’t be scared!
31. Oktober, 20 Uhr
Love Detectives
01. November, 17 Uhr

Highway to Hell
theater community!
Uraufführung

Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr
Samstag, 24. Oktober, 20 Uhr

Der undankbare Rasmus-Gisbert hat Geburtstag. Seine Eltern meinen es gut mit ihm, packen Kerzen, Marmorkuchen und den verstörten Bruder Jörg in den Kofferraum – was als trauriger Familienausflug beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Trip in die Hölle, direkt und ohne Umwege. Hier treffen die drei lustigen Vier auf die Teufelin höchstpersönlich und ihre Haus- und Hofmusiker Kater Carlo. Und schon bald muss das Geburtstagskind entscheiden, wer auf welche Art und Weise stirbt. Denn lebend kommt hier keiner raus.

Highway to Hell – das neue Stück der theater community!

Spiel: Noah-Leon Uhlenbrock, der Teufel, Vincent Krüger, Valerie Loginova, Claudia Fidorra
Live-Band Kater Carlo: Michael Loef & Benedikt Holtermann
Text: Ensemble
Licht: Christina Binta & Dominik Hertrich
Regie-Assistenz: Melody Sophia Arres
Regie: Dominik Hertrich

Highway to Hell
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl!

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Volkmann – Boer – Camatta
in der Reihe aktuelle Musik
Sonntag, 25. Oktober, 19 Uhr

Die in Berlin lebende Französin Laure Boer spielt auf einem Monochord und teilweise selbstgebauten Instrumenten, die auch auf Licht reagieren. Luise Volkmann ist eine international arbeitende Saxophonistin aus Köln und Gewinnerin des Deutschen Jazzpreises 2025. Simon Camatta ist ein international bekannter Improvisations-Musiker, der verschiedene Stile in sein energetisches Spiel einbringt. Zusammen spielen sie eine wilde Mixtur aus Sounds und Grooves. Das Publikum erlebt ein besonderes Klangerlebnis. Es pulsiert und blubbert. 

Luise Volkmann – saxophon, elec. / Simon Camatta – drums / Laure Boer – monochord, electronics

Zur Webseite von Simon Camatta

Volkmann – Boer – Camatta
Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr, Ende ca. 20:15 Uhr. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.

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Soundtrips NRW 79:
Les Marquises

Montag, 26. Oktober, 20 Uhr

Infos und VVK zu diesem Konzert bald hier!

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Erwin Reisinger
Dienstag, 27. Oktober, 20 Uhr

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The Kid in the Hole
Mittwoch, 28. Oktober, 20 Uhr

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Teresa Riemann & Ad Parnassum
Donnerstag, 29. Oktober, 20 Uhr

Infos und VVK zu diesem Konzert bald hier!

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Ketzer
eine Produktion von theater glassbooth
Freitag, 30. Oktober, 20 Uhr

Inmitten von Sturm und Regen steht eine junge Missionarin vor einem fremden Anwesen, auf der Suche nach ihrem ersten Täufling. Der Mann, der ihr öffnet, wirkt ruhig und höflich und an einer theologischen Debatte interessiert – doch etwas stimmt nicht: seine Fragen sind zu gut gestellt, sein Interesse zu gezielt. Zwischen den beiden entspinnt sich bald ein Duell aus Glauben und Skepsis, aus Überzeugung und Zweifel. Was als Zufallsbegegnung beginnt, wird zu einer Prüfung – psychologisch, moralisch und spirituell. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Glaube, zwischen Mission und Versuchung, beginnen zu verschwimmen. Das Stück fragt, ob der Glaube retten oder vernichten kann, und was geschieht, wenn Überzeugung zur Obsession wird: wer bekehrt hier wen?

Das Theaterstück „Ketzer“, basierend auf dem Plot des US-amerikanischen Films „Heretic“ (2024), entwickelt sich vom Zwei-Personen-Kammerspiel zum beklemmenden Psychothriller, in dem existenzielle Fragen unserer Zeit aufgegriffen werden: Wie gehen wir mit Glauben, Zweifel, Schuld und Verantwortung um – in einer zunehmend säkularisierten und zugleich von spiritueller Suche geprägten Gesellschaft? In einer Zeit, in der religiöse und weltanschauliche Konflikte wieder sichtbar werden, bietet das Stück einen künstlerischen Raum für Dialog, Reflexion und Perspektivwechsel. Nachdem das Theater glassbooth im letzten Jahr mit „Der Nachbar“ einen Roman der belgischen Schriftstellerin Amélie Nothomb erfolgreich für die Bühne adaptierte, wird nun mit „Ketzer“ ein Filmstoff zum Bühnenstück transferiert.

Spiel: Nicole Elisabeth Lehmann, Jens Dornheim, Sophie Giorgio / Rebekka Scholte van Mast
Bühne: Teddy Braun, Mirco Heinen, Helmut Tacke
Requisite & Kostüm: Anke Stemberg, Martina Flößer
Musik: Danny-Tristan Bombosch
Plakat-Fotografie & Gestaltung: Ole Steiner
Fotos Webseite: Michael Zerban
Produktionsleitung: Jens Dornheim
Bearbeitung für die Bühne & Regie: Yannis Deden
eine Produktion von theater glassbooth

Ketzer
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:45 Uhr, mit Pause.

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Don’t be scared!
Samstag, 31. Oktober, 20 Uhr

Infos und VVK zu dieser Show bald hier!

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Love Detectives
Sonntag, 01. November, 17 Uhr

Infos und VVK zu dieser Show bald hier!

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ZOÉ
„Ganz persönlich!“

Samstag, 14. November, 20 Uhr

„Ganz persönlich!“ lautet das neue Programm, mit dem Zoé am 14. November im Rabbit Hole Premiere feiert. In abwechselnden musikalischen Kleidern präsentiert sie bekannte und neue Songs live mit E-Gitarre, Akustik-Gitarre, Ukulele, Bass, Klavier. Seid dabei wenn Zoé ihren Künstlerkoffer gefüllt mit Lebens-Geschichten und – passend zur Location – neuen „Inszenierungen“ on stage auspackt und euch zum Träumen, Mitsingen, Nachdenken und Lachen einlädt.

Zur Webseite von Zoé
Zoé Linktree – Musik, Videos, Bio u.v.m.

Zoé – „Ganz persönlich!“
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:30 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.


Weihnachtsfrieden
Ein interaktiver Road Trip im Wunderland
27. November, 19:00 Uhr und 20:45 Uhr
12. Dezember, 19:00 Uhr und 20:45 Uhr

Privatdetektiv Rasputin Koslowski ist am Ende. Die Überreste seines lächerlichen Lebens will er diesen Heiligabend im Klo runterspülen. Doch Die schwarze Katze durchkreuzt seinen Weg und beschert ihm einen letzten Auftrag. Auf der Suche nach der ewigen Ruhe beginnt eine Schnitzeljagd durch die stille Nacht, bei der sogar Peter Alexander ausgegraben werden muss… Ihr entscheidet: Glühwein oder Kekse, Einbruch oder Klingelmann, Bockwurst oder Pflicht. Kein Trip in diesem interaktiven Theaterstück ist wie der vorherige, weshalb ihr euch gleich zweimal hintereinander ins Abenteuer stürzen könnt.

Für das Erlebnis dieses interaktiven Theaterstücks stehen folgende Ticket-Varianten zur Auswahl:
Deluxe: Doppelvorstellung mit Glühwein-Flatrate: 35,- Euro
Santa Claus: Doppelvorstellung: 25,- Euro
Lebkuchen: Einzelvorstellung mit Glühwein-Flatrate: 23,- Euro
Tannenbaum: Einzelvorstellung: 15,- Euro
Bitte scroll nach unten um deine Ticketvariante zu buchen.

Weihnachtsfrieden
mit Dominik Hertrich und Inga Stück
Text: Dominik Hertrich, Tanja Kiewsky, Inga Stück
Licht & Sound: Christina Binta

Vorstellung 1: Einlass: 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr, Ende ca. 19:50 Uhr
Vorstellung 2: Einlass 20:15 Uhr, Beginn 20:45 Uhr, Ende ca. 21:35 Uhr
Bitte buch dein Ticket über das Reservierungssystem.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
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TICKETS 27.11.


Tickets 12.12.


reiten schwimmen lesen
Freitag, 22. Januar, 20 Uhr

reiten schwimmen lesen – aus dem Ruhrgebiet, schreiben und produzieren ihre eigenen Lieder. Dabei decken sie ein breites Spektrum an musikalischen Einflüssen ab und transportieren Geschichten, die ein Denken um die Ecke erreichen ohne verkopfte Ratlosigkeit zu hinterlassen. Der Name reiten schwimmen lesen steht als Synonym für alles, was Spaß macht, alles, was alltäglich ist und dennoch für das Individuum große Bedeutung haben kann – für all die wichtigen und unwichtigen Dinge, die unsere Leben interessant machen. Die Musik wandelt zwischen Rock und Indie-Pop und bietet eine Balance zwischen Ernsthaftigkeit und spielerischer Kreativität, was sie zugänglich und zugleich tiefgründig macht.

Julius Hochstrate – Gitarre
Tom Leisner – Keyboards
Christoph Landwehr – Gesang
Mark Dennis – Bass/ Beatsprogrammierung
Nils Engelkamp – Gitarre

Zur Webseite von reiten schwimmen lesen

reiten schwimmen lesen
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Ende ca. 21:30 Uhr, mit Pause. Bitte buch dein Ticket über das Vorverkaufs-System.
Für Reservierungswünsche an der Abendkasse schreib uns bitte eine Mail an follow@rabbithole-theater.de
Gäste, die ihr Ticket im Vorverkauf erworben haben, erhalten bevorzugte Platzwahl.


Zur Startseite: www.rabbithole-theater.de